DLRG zieht Bilanz zu tödlichen Badeunfällen

Ein Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) beobachtet Schwimmer an einem Strandbad am Bodensee. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Wegen Leichtsinns und auch Selbstüberschätzung kommen in Deutschland jedes Jahr viele Menschen beim Baden ums Leben. In unbewachten Binnengewässern ist jede Hilfe meist zu spät und sie ertrinken.

Heute will die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft in Berlin ihre Bilanz für das Jahr 2016 vorlegen. Schon in einer ersten Prognose im September gingen die Lebensretter von einem Anstieg der Todesfälle aus. Bis Ende August waren bundesweit mindestens 425 Menschen ertrunken, 46 mehr als im Vorjahreszeitraum.

187 Menschen starben bis dahin in Flüssen, 140 in Seen und Teichen. Die in der Badesaison vom DLRG bewachten Küsten von Nord- und Ostsee seien dagegen relativ sicher. Dort ertranken in den ersten acht Monaten 17 Menschen.

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