Dolly Parton will kein Denkmal

teleschau
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Für ihre Bescheidenheit wird die Country-Sängerin Dolly Parton derzeit auf Twitter gefeiert. (Bild: 2019 Getty Images/Eamonn M. McCormack)
Für ihre Bescheidenheit wird die Country-Sängerin Dolly Parton derzeit auf Twitter gefeiert. (Bild: 2019 Getty Images/Eamonn M. McCormack)

Dolly Parton will kein Denkmal. Entsprechende Pläne ihres Heimat-Bundesstaates Tennesse hat sie auf Twitter dankend abgelehnt.

Eigentlich sollte Dolly Parton in nicht allzu ferner Zukunft als Statue vor dem Kapitol in Tennessee stehen. Doch die Country-Sängerin hält nichts von dieser Ehrerweisung - zumindest noch nicht. Auf Twitter erklärt die 75-Jährige nun warum.

Sie wolle den Gesetzgebern von Tennessee dafür danken, schrieb Parton. Sie fühle sich "geehrt von dem Anliegen". Allerdings habe sie das Parlament gebeten, den Gesetzesvorschlag fallen zu lassen. "In Anbetracht all dessen, was in der Welt vor sich geht, denke ich nicht, dass es zu diesem Zeitpunkt angebracht ist, mich auf ein Podest zu stellen", schreibt sie weiter.

Allerdings hoffe sie, dass sie irgendwann, in einigen Jahren oder nach ihrem Tod, als "dankbare Bürgerin von Tennessee stolz" vor dem Kapitol stehen könne - sofern die Verantwortlichen dann immer noch der Meinung wären, dass sie diese Ehrung verdiene. In der Zwischenzeit wolle sie weiterhin versuchen, "gute Arbeit zu leisten, um diesen großartigen Staat stolz zu machen."

"Dolly, du bist ein Engel"

Die Fans reagierten mit großer Zustimmung auf den Tweet: "Dolly, du bist ein Engel", schrieb eine Userin auf Twitter. "So schlau, talentiert, freundlich und bescheiden. Wir können uns glücklich schätzen, dich zu haben." Ein anderer User schrieb: "Ein weiteres Mal hast du gezeigt, dass du eine wundervolle Person bist."

In den vergangenen Monaten hatten mehr als 25.000 Menschen in einer Online-Petition gefordert, Denkmäler umstrittener konföderierter Offiziere durch Statuen von Parton zu ersetzen. Parton wird seit Jahrzehnten von Menschen unterschiedlicher Herkunft unterstützt. Kürzlich machte sie durch eine großzügige Spende an die Vanderbild Universität zur Entwicklung des Corona-Impfstoffs der Firma Moderna Schlagzeilen.