Donald Trump war angeblich „besessen” von den Brüsten einer japanischen Übersetzerin

Shinzo Abe und Donald Trump während ihres US-Meetings im Februar. (Rex)

Einer seiner größten Feinde hat Donald Trump erneut im Visier – mit der überraschenden Behauptung, der Präsident sei während des jüngsten Besuches des japanischen Premierministers von den Brüsten einer Übersetzerin „besessen“ gewesen.

Der Chefredakteur von Vanity Fair, Graydon Carter, machte in der neusten Ausgabe des Hochglanzmagazins die Anschuldigungen.

Carter beschuldigt Trump, unangebrachte Bemerkungen über eine junge Frau gemacht zu haben, die während seines jüngsten Aufenthalts in den USA vergangenen Monat als Übersetzerin für Shinzo Abe tätig war.

Carter schreibt, „der Präsident erzählte einem Bekannten, er sei besessen von den Brüsten der Übersetzerin – obwohl er das auf seine eigene, blumige Art ausdrückte.“

Vanity Fair Chefredakteur Graydon Carter (Rex)

Die Frau, die nicht namentlich genannt wurde, spielte eine zentrale Rolle bei diesem Besuch, der sich als sehr ereignisreich herausstellte.

Während der japanische Regierungschef in den USA war, führte Nordkorea einen Raketentest durch, woraufhin der Premierminister kurzfristig eine Pressekonferenz einberief, obwohl sie sich gerade in Trumps Mar-a-Lago-Resort in Florida aufhielten.

Der Händedruck der beiden Regierungschefs machte den Besuch ebenfalls denkwürdig. (Rex)

Ein Foto zeigt die Frau, an der Präsident Trump Gefallen gefunden haben soll, wie sie mit einer Taschenlampe auf einige Dokumente leuchtet, die in jener Nacht bei Tisch von der japanischen Delegation verlesen wurden.

Dadurch wurden einige Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen im Mar-a-Lago Resort aufgeworfen.

Carter schreibt: „Trump mag ein Witz sein, aber das Chaos und die zerstörerischen Kräfte um ihn herum sind keiner. Wenn er in seinen ersten paar Monaten im Amt ein derartiges Chaos anrichten kann, können Sie sich vorstellen, wie das Land und die Welt am Ende der vier Jahre aussehen wird.“

Die Regierungschefs und ihre Frauen. (Rex)

Das erste Mal traf der Chefredakteur von Vanity Fair Trump kurz vor dem Amtsantritt des Präsidenten.

Doch es sieht so aus, als würden die beiden keine Freunde mehr werden.

Trump twitterte vor kurzem: „Hat sich jemand kürzlich die Zahlen des @VanityFair Magazin angesehen. Im Keller, riesige Probleme, tot! Graydon Carter, ohne Talent, ist bald raus!”

David Harding
Yahoo News UK

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