Doppelt so teuer: DAZN erhöht Abogebühren ab Februar deutlich

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Der Sportstreamingdienst DAZN erhöht seine Preise um knapp 100 Prozent. (Bild: © 2021 Marco Canoniero/LightRocket via Getty Images)
Der Sportstreamingdienst DAZN erhöht seine Preise um knapp 100 Prozent. (Bild: © 2021 Marco Canoniero/LightRocket via Getty Images)

Rund ein halbes Jahr nach dem Erwerb der Bundesligarechte erhöht der Sportstreamingdienst DAZN seine Abogebühren deutlich. Neukunden sollen bereits ab Februar doppelt so viel wie bisher zahlen.

Die Zeit der günstigen Streamingpreise scheint bald vorbei zu sein: In den vergangenen Jahren hatten bereits Netflix und Disney+ ihre Abonnementgebühren zunehmend erhöht. Nun zieht auch der Sportstreamingdienst DAZN nach: Wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab, wird der Preis um knapp 100 Prozent steigen. Bereits ab 1. Februar müssen Neukunden für ein Monatsabo 29,99 Euro statt den bisher üblichen 14,99 Euro zahlen. Der Preis für das Jahresabo steigt von 149,99 Euro auf 274,99 Euro. Neu ist zudem die Möglichkeit, DAZN für ein Jahr zu buchen, die Gebühren allerdings in monatlichen Raten zu zahlen. Dabei werden 24,99 Euro pro Monat fällig. Bestandskunden dürfen sich derweil weiterhin über den alten, günstigeren Tarif freuen. Dieser soll bis 31. Juli gelten. Wie viel die Bestandskunden ab 1. August zahlen müssen, ist noch nicht klar, wie das Medienmagazin "DWDL.de" berichtete.

Die enorme Preissteigerung folgt auf den Erwerb eines umfassenden Rechteportfolios: In den vergangenen Monaten und Jahren hatte DAZN unter anderem die Rechte für den Großteil der UEFA Champions League-Spiele erworben. Hinzukommen unter anderem die Ausstrahlung der Freitags- und Sonntagsmatches der Bundesliga, einiger ausländischer Fußballpartien und Übertragungen aus den Bereichen National Football League (NFL), Boxen und Handball. In seiner Anfangszeit vor rund fünf Jahren hatte DAZN noch weniger als zehn Euro pro Monat gekostet.

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