Dortmund: Duell der Juwele

Dortmund gegen Monaco ist auch das Treffen der französischen Jungstars Dembélé und Mbappé.

Dortmund.  Dafür, dass Ludovic Batelli (53) etwas vorweisen kann, um das ihn Menschen beneiden, ist er selbst in seiner Heimat ein erstaunlich unbekannter Mann. Bis vor wenigen Tagen war er der einzige Trainer, durch dessen Hände zwei seltene Juwele wanderten, der einzige, der bewunderten Phänomenen aus nächster Nähe beim sich Ereignen zusehen konnte. Dinge, die kostbar sind, selten vielleicht oder sogar unerklärlich, werden in den vergangenen Monaten herangezogen, um zwei Teenager zu beschreiben, die Batelli trainiert hat: Ousmane Dembélé (19), die funkelndste Entdeckung von Borussia Dortmund, und Kylian Mbappé (18), der Jung-Star der AS Monaco.

Beim Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals in Dortmund am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) treffen die beiden französischen Ausnahmekönner aufeinander. Und Batelli, der sie in den Jugend-Nationalmannschaften U18 und U19 nacheinander trainierte, wird von der heimischen Couch aus zusehen. "Ich freue mich darauf, weil ich sie beide habe wachsen sehen", sagt er einen Tag vor dem Spiel über die Profis, die sich so sehr ähneln wie die Spielstile ihrer Mannschaft: schnell, draufgängerisch, gefährlich. Sie stehen für das Versprechen, dass diese Partien der Königsklasse ein Spektakel wird.

Im Sommer holte Frankreich mit dem Trainer Batelli den EM-Titel bei den U19-Junioren. Gefeierter Mann des Turniers: Kylian Mbappé. Mit 14 Jahren schon wechselte er zu Monaco, entschied sich gegen Real Madrid, das ihn zum Probetraining eingeladen hatte. Sein Kinderzimmer w...

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