Drei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung mit Schusswaffen in Mönchengladbach

Bei einer Auseinandersetzung mit Schusswaffen sind in Mönchengladbach drei Menschen schwer verletzt worden. Fünf Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilten. Zunächst hatten die Behörden von lediglich drei Festgenommenen berichtet. Die Hintergründe der Tat dürften demnach im Rockermilieu liegen.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am Dienstagabend im Bereich des Überlandbahnhofs. Zeugen meldeten den Beamten Schussgeräusche. Vor Ort entdeckte die Polizei einen stark blutenden Mann. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten sperrten den Bereich rund um den Tatort weiträumig ab. Sie ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Mehrere Tatbeteiligte konnten vor dem Eintreffen der Polizei fliehen. Nahe dem Überlandbahnhof ereignete ein Unfall mit einem mutmaßlichen Fluchtfahrzeug. Einer der Insassen wurde festgenommen - auch er wurde verletzt.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass insgesamt drei Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren schwer verletzt wurden. Keiner von ihnen schwebte in Lebensgefahr.

Die Beamten wurden durch einen Hubschrauber aus der Luft unterstützt. Über eine Vorführung beim Haftrichter wollte die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben noch entscheiden.

ald/cfm