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Drei Tote nach Einsturz eines Wohnhauses nahe Barcelona

Aus den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses nördlich von Barcelona haben Rettungskräfte drei Tote geborgen. Wie der Bürgermeisters von Badalona, Xavier Garciá Albiol, am Mittwoch erklärte, handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann. (Pau Barrena)
Aus den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses nördlich von Barcelona haben Rettungskräfte drei Tote geborgen. Wie der Bürgermeisters von Badalona, Xavier Garciá Albiol, am Mittwoch erklärte, handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann. (Pau Barrena)

Aus den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses nördlich von Barcelona haben Rettungskräfte drei Tote geborgen. Wie der Bürgermeisters von Badalona, Xavier Garciá Albiol, am Mittwoch erklärte, handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann. Am Tag zuvor war das fünfstöckige Gebäude gegen 10.30 Uhr aus zunächst ungeklärten Gründen eingestürzt.

Eine der beiden Frauen sei eine junge alleinerziehende Mutter aus Osteuropa, sagte der Bürgermeister gegenüber örtlichen Medien. Ihr Verschwinden fiel demnach auf, als sie ihre beiden kleinen Töchter am Dienstag nicht von der Schule abholte. Sie würden "alles notwendige" für die Versorgung der Mädchen tun, die jetzt "ganz alleine" sind, versprach der Bürgermeister.

Auch der verstorbene Mann war dem Bürgermeister zufolge ein junger Vater. Seine Frau verließ das Haus mit dem gemeinsamen Baby eine halbe Stunde vor dem Einsturz. Das dritte Opfer ist eine fünfzigjährige Frau, die ebenfalls in einer der 20 Wohnungen des Hauses wohnte.

Auf im Internet veröffentlichten Fotos der lokalen Feuerwehr war ein klaffendes Loch auf einer Seite des Hauses zu sehen. Die Feuerwehr teilte mit, sie arbeite daran, 60 Kubikmeter Trümmer von dem Unglücksort zu räumen. Demnach haben die Einsatzkräfte über Nacht mit Hunden nach den drei Opfern gesucht.

Lokalen Medien zufolge wurde das Haus 1959 gebaut und erst im vergangenen Jahr einer Sicherheitsprüfung unterzogen.

In Badalona, einer Stadt angrenzend an Barcelona im Nordosten Spaniens, leben rund 200.000 Menschen. Der Bürgermeister kündigte eine dreitägige Trauer an.

lky/kbh