Drei Tote bei Erdbeben in chinesischer Provinz Sichuan

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Schäden nach Erdbeben in chinesischer Provinz Sichuan (AFP/STR)

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,4 in China sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen und dutzende verletzt worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum in der Region Sichuan im Südwesten des Landes in rund zehn Kilometern Tiefe und etwa 120 Kilometer südwestlich der Millionenstadt Chongqing, in deren Umkreis rund 30 Millionen Menschen leben. Den lokalen Behörden zufolge wurden drei Menschen schwer und 57 leicht verletzt.

Laut der USGS ist mit "erheblichen Schäden" zu rechnen. Die Stadt Luzhou entsandte einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge Rettungskräfte in das Gebiet.

Die Feuerwehr von Sichuan veröffentlichte Bilder, auf denen Rettungskräfte zu sehen sind, die unter Trümmern nach Verschütteten suchten. Das Beben zerstörte dutzende Häuser und beschädigte zahlreiche weitere im Bezirk Luxian. Der Lokalregierung zufolge wurden mindestens 10.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht.

In China kommt es häufig zu Erdbeben, insbesondere in den bergigen Regionen im Westen und Südwesten des Landes. In der Region um die Provinz Yunnan, wo mehr als 100.000 Menschen leben, treffen die Indische und die Eurasische Platte aufeinander.

In der Sichuan waren 2008 bei einem Beben der Stärke 7,9 insgesamt 87.000 Menschen getötet worden. 2010 starben bei einem Erdstoß der Stärke 6,9 in der Provinz Qinghai rund 3000 Menschen.

fwe

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