Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl — viele Franzosen unentschlossen

Presidential candidate Emmanuel Macron acknowledges applauses after his speech during a meeting in Lyon, central France, Saturday, Feb. 4, 2017. Untested former budget minister Emmanuel Macron, who rebelled against his Socialist masters to strike out on his own, could end up facing far-right presidential candidate Marine Le Pen in the second-round vote.


Drei Wochen vor Beginn der Präsidentenwahl in Frankreich gewinnt der Schlagabtausch der Kandidaten an Schärfe.

Der unabhängige Favorit Emmanuel Macron sagte seiner Hauptrivalin Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National den Kampf an. Er wolle ihre Partei im hohen Bogen aus dem Wahlkampf und dem Land werfen, sagte der 39-Jährige in Marseille. Le Pens Gegenangriff dürfte schon am Sonntag bei einem Auftritt in Bordeaux folgen. In Umfragen liefern sich Macron und Le Pen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch für 38 Prozent der Franzosen steht noch gar nicht fest, wo sie ihr Kreuz machen werden. Der Konservative Francois Fillon versucht unterdessen, seinen Wahlkampf mit umstrittenen Äußerungen zu Frankreichs Finanzlage wieder auf Kurs zu bringen.

Macron bezeichnete den Front National als eine Partei des Hasses und der Verachtung. „Wir werden sie schlagen“, rief er seinen Anhängern kämpferisch zu. Ihre Unterstützung wird er brauchen, denn die Wahl wird Befragungen zufolge spannender: Macron liegt in der ersten Runde am 23. April mit 25 Prozent nur einen Prozentpunkt vor Le Pen. In der zweiten Runde am 7. April wird Macron derzeit ein klarer Sieg über Le Pen vorhergesagt.

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