Dresdner Polizei hebt Diebeslager mit mehr als tausend Beutestücken aus

Sichergestellte Objekte

Die Polizei hat in Dresden ein Diebeslager mit mehr als tausend Beutestücken ausgehoben. Die Palette reiche von Laptops über Motorräder, Werkzeuge und Waffen bis hin zu einem mit Blattgold verzierten Ofen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Es handle sich um den bislang größten derartigen Fund in der sächsischen Landeshauptstadt.

Ein 33-Jähriger, der die Ausbeute seiner Diebestouren über mehrere Jahre hinweg in einer Halle gehortet haben soll, sitzt bereits in Untersuchungshaft. Die Polizisten brauchten demnach ganze zwei Tage, um das Diebesgut im Wert hunderttausender Euro zu sichern und abzutransportieren.

Der Seriendieb war Anfang Januar in das Visier der Ermittler geraten. Damals stellten Polizeibeamte den Mann in einem gestohlen Auto. Er wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Kriminalisten dann in Dresden auf die Lagerhalle mit dem massenhaften Diebesgut.

In akribischer Kleinarbeit konnten die Kriminalisten bislang einen Teil der Beute etwa 30 Straftaten zuordnen. So stammten rund 20 Pistolen und Gewehre aus einem Einbruch in ein Dresdner Geschäft im September 2015. Blattgold im Wert tausender Euro wurde im November 2016 aus einem weiteren Geschäft gestohlen.

Im Zuge der Ermittlungen geriet auch die 28-jährige Lebensgefährtin des Manns in den Fokus. Sie fungierte offenbar als Verkäuferin des Diebesguts. Sie wurde ebenfalls festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

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