Dresscode beachten: Das sollten Bewerber niemals zu einem Vorstellungsgespräch tragen

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Zum Bewerbungsgespräch sollte man nichts Zehenfreies, Ablenkendes oder Transparentes anziehen. (Bild: Getty Images)

Der erste Eindruck zählt! Beim Jobinterview kommt es deshalb nicht nur auf die Pünktlichkeit des Bewerbers und fokussierte Antworten, sondern auch auf das passende Outfit an. Das sollte dem Job angemessen sein und in keinem Fall ablenken.

Zweifelsohne ist die fachliche Kompetenz das Wichtigste, um einen Job zu ergattern, doch schon durch das Outfit kann man zeigen, dass man mit der nötigen Ernsthaftigkeit in das Gespräch geht. Der Dresscode orientiert sich zwar immer an der Branche, doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich an bestimmte Stylingregeln halten.


„Ein Hosenanzug in Navy-Blau. Das hat sie gut gemacht, oder? Look von @9to5chic“

Keine Transparenz
Alles, was zu tiefe Einblicke erlaubt oder transparent ist, sollte im Kleiderschrank des Bewerbers bleiben. Zu gewagte Dekolletés oder durchsichtige Stoffe können den Interviewer ablenken und so die Jobchancen des Anwärters schmälern. Besser ist hier ein solides Outfit, das zum Job passt: Also etwa ein Anzug zu einer Managementposition oder ein Smart-Casual-Look zum Kreativjob.


Keine ablenkenden Details und Prints
Glitzer-Applikationen, grelle Farben und auffällige Muster sind ebenfalls schwierig. All das kann das Gegenüber beim Gespräch ablenken, dabei soll doch die Persönlichkeit des Jobanwärters und der Inhalt des Gesprächs im Fokus stehen. Dass die Kleidung in guten Zustand und sauber sein muss, versteht sich von selbst. Mit zurückhaltenden Farben wie Navyblau, Dunkelgrau, Schwarz oder Weiß kann man nichts falsch machen. Das gibt der Persönlichkeit des Bewerbers mehr Raum. Gleiches gilt für Accessoires: Bewusste Akzente durch ausgewählte Schmuckstücke sind in Ordnung. Ein No-Go ist es aber, sich wie ein Weihnachtsbaum zu behängen, in dem Glauben, man würde damit Trendgespür beweisen.

Keine offenen Schuhe
Prinzipiell gilt: Vor allem im Sommer ist das passende Bewerbungsoutfit eine heikle Angelegenheit. Auch wenn es sehr heiß draußen ist, ist zu viel Haut tabu. Von Miniröcken, Shorts oder knappen Tops mit Spaghettiträgern ist abzuraten. Auch offene oder zehenfreie Schuhe können problematisch sein. Sandalen wirken für die meisten Chefs zu lässig und signalisieren eher Freizeit statt Arbeit. Daher ist von Peeptoes und Sandalen abzuraten. Moderate High Heels hingegen sind erlaubt, sie bedecken die Zehen und verleihen dem Outfit einen eleganten Touch. Mit der Absatzhöhe sollte man es aber auf keinen Fall übertreiben.