Dritter Sommerzugang: Pascal Köpke - Eine Spitze für mehr Breite

Neues Zuhause: Hertha-Zugang Pascal Köpke wurde von diversen Klubs umgarnt, entschied sich aber für Berlin und das Olympiastadion

Berlin.  Früher hätten Herthas Fans von diesen Namen geträumt: Köpke und Klinsmann, das waren in den Neunzigern Synonyme für Weltklasse und Titel. Beide zählten zum Besten, was Fußball-Deutschland zu bieten hatte. Für den Hauptstadtklub wäre die Verpflichtung eines Klinsmann oder Köpke damals utopisch gewesen. Heute haben sich die Vorzeichen verändert.

Seit gestern finden sich die beiden klangvollen Namen tatsächlich in Herthas Profi-Kader wieder, denn am Montag wurde finalisiert, was sich in der vergangenen Woche schon angedeutet hatte: Stürmer Pascal Köpke (22), Sohn des heutigen Bundestorwart-Trainers Andreas Köpke, wechselt vom Zweitligisten Erzgebirge Aue nach Berlin und wird somit auch Teamkollege von Torhüter Jonathan Klinsmann (21), dem Sohn des Ex-Bundestrainers Jürgen, der schon 2017 bei Hertha andockte. Dem Vernehmen nach läuft der Vertrag bis 2022, die Ablöse soll sich auf knapp zwei Millionen Euro belaufen.

Last-Minute-Absage an Hannover 96

"Ich war begeistert, wie Michael Preetz in unseren Gesprächen über mich geredet hat", sagte Köpke: "Die Rahmenbedingungen hier sind super, und für mich war schnell klar, dass ich zu Hertha wechseln möchte." Über das tatsächliche Entscheidungs-Tempo existieren allerdings widersprüchliche Angaben. Hannover-96-Präsident Martin Kind hatte sich zuletzt öffentlich beschwert, Köpke habe ihm eigentlich schon zugesagt, sich dann aber kurzfristig noch mal anders entschieden. Nämlich für Berlin.

Fakt ist, dass Hertha den Stürmer schon 2017 auf dem Ra...

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