Drogenhändlerring soll Cannabis im Tonnenbereich geschmuggelt haben

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Blaulicht auf Einsatzwagen

Mit einer Großrazzia sind Ermittler aus Niedersachsen am Mittwoch gegen ein mutmaßliches Netzwerk internationaler Drogenhändler vorgegangen. Rund tausend Beamte durchsuchten 65 Objekte und nahmen 20 Verdächtige fest, wie das Landeskriminalamt (LKA) in Hannover mitteilte. Der Schlag richtete sich demnach gegen eine Bande, die mehrere Tonnen Drogen aus Südeuropa eingeführt haben soll. Dabei handelte es sich in erster Linie um Cannabis.

Daneben sollen die Beschuldigten auch in "erheblichem Umfang" mit Kokain gehandelt haben, wie das niedersächsische LKA berichtete. Die Festnahmen erfolgten in den Regionen um Hannover und Celle. Dazu kamen Zugriffe in Hamburg, in Halle in Sachsen-Anhalt sowie in Lettland. Weitere Einzelheiten teilten die Ermittler zunächst nicht mit. Zusätzliche Details wollten sie nach einer Auswertung der Ergebnisse ihrer Durchsuchungen am Donnerstag bekanntgeben.

Laut LKA handelte es sich um ein verdecktes Ermittlungsverfahren, das gemeinsam mit dem Zollfahndungsamt Hannover und der dortigen Staatsanwaltschaft geführt wurde. Die Bande soll mindestens seit 2017 Rauschgift eingeschmuggelt und in Deutschland verkauft haben.

bro/cfm