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Drohnen und Leckerlis: Suche nach ausgebüxtem Schneeaffen im schottischen Hochland

Im schottischen Hochland wird mit Wärmebild-Drohnen nach einem ausgebüxten Schneeaffen gesucht.

Im schottischen Hochland wird mit Wärmebild-Drohnen nach einem ausgebüxten Schneeaffen gesucht. Wie die Royal Zoological Society of Scotland (RZSS) mitteilte, war der Japanmakak aus dem Hochland-Wildparks im Nationalpark Cairngorm ausgerissen. (SPENCER PLATT)
Im schottischen Hochland wird mit Wärmebild-Drohnen nach einem ausgebüxten Schneeaffen gesucht. Wie die Royal Zoological Society of Scotland (RZSS) mitteilte, war der Japanmakak aus dem Hochland-Wildparks im Nationalpark Cairngorm ausgerissen. (SPENCER PLATT)

Wie die Royal Zoological Society of Scotland (RZSS) am Dienstag mitteilte, war der männliche Japanmakak am Sonntag aus seinem Gehege des Hochland-Wildparks im Nationalpark Cairngorm nahe der Stadt Kingussie ausgerissen. Das Tier gelte nicht als gefährlich für Menschen oder Haustiere, erklärte die RZSS. Sie riet der örtlichen Bevölkerung dennoch davon ab, sich dem Affen zu nähern.

Am Dienstag sei eine Sichtung des Affen gemeldet worden, der nun nachgegangen werde, sagte Keith Gilchrist vom Hochland-Wildpark. "Den ganzen Tag über wird unser Expertenteam aus Tierpflegern in der Gegend patrouillieren und dabei verschiedene Techniken einsetzen", um den Affen anzulocken. Außerdem würden Wärmebilddrohnen eingesetzt. Es bestehe die Hoffnung, dass das Tier in den Wildpark zurückkehre, wenn es nirgendwo anders Nahrung finde.

Auch am anderen Ende Großbritanniens wird nach einem ausgebüxten Tier gesucht: Bewohner des Dorfes Farringdon nahe Exeter im Südwesten Englands hielten nach einem Wallaby namens Wes Ausschau. Nach Angaben der BBC wurde das Beuteltier am 18. Januar als vermisst gemeldet.

oer/

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