DSDS: Nackte Haut allein rettet den Arsch nicht

Sandro und Monique (Mitte) wurden von den Zuschauern rausgewählt.

Und da waren es nur noch acht: Am Samstag performten die verbliebenen Kandidaten in der dritten Mottoshow zum Thema „Filmhits“.

Wer ist raus: Der „nette Junge“ Sandro (Zitat: Shirin David) und Monique, die ihren Arsch retten wollte indem sie ihn zeigt.

Witzigster Schlagabtausch: Michelle über Monique, die bei der Performance von „Lady Marmalade“ ihre Pobacken zeigte:

Michelle: „Du hast es nicht nötig deinen Arsch zu zeigen, deine ganzen Pobacken! Ich fand es too much, ich war echt ein bisschen schockiert.“

Bohlen (in Bezug auf Michelle): „Sich für den Playboy ausziehen und dann hier so rumeiern!“

Michelle: „Das war vor 20 Jahren!“

Bohlen: „In der Bild-Zeitung hast du auch immer deinen Arsch hingereckt.“ Zu Monique: „Man muss das nicht machen, aber warum nicht?“

Nesthäkchen Noah Schärer überraschte mit zwei mitreißenden Auftritten.

Überraschung des Abends: Nesthäkchen Noah Schärer. Mit seinen 16 Jahren gibt er sich sensibel und verletzlich – und erinnert irgendwie an den jungen Michael Jackson. Stimmlich ist er einfach top! Erst haute er die Jury mit „Standy by me“ von den Socken. Im Duett mit Alphonso, bei dem die beiden „I can’t help myself“ aus „Forrest Gump“ performten, taute das letzte Eis und er dancte nur so über die Bühne. Für Dieter Bohlen „mit 300 Kilometer Abstand“ sein bester Auftritt.

Fiesester Spruch: Bohlen über Sandros Duett mit Maria: „Maria hat dich völlig zerstört da oben, es war als ob eine gestandene Frau dich durch ein Duett führt.“

Bohlen hatte es tatsächlich den ganzen Abend auf den armen Sandro abgesehen. Auf Oliver Geissens Frage, wer ihn denn überzeugte hätte, antwortete er: „Sandro jedenfalls nicht.“ Angetan hatte es ihm stattdessen die blonde Schweizerin Chanelle. Trotz ihrer „Musikantenstadl-Performance“ (Zitat: H.P. Baxxter), die klebrigsüß und einfach nur laaaaaangweilig war, kam Bohlen nicht umhin, immer wieder zu betonen, wie besonders ihr Lächeln sei und dass da „echt etwas rüberkommt“. Stimmlich liegt Chanelle Meilen hinter Maria und Duygu – doch der alte Bohlen lässt sich von (blonden) Püppchen eben gerne um den Finger wickeln.

Lustigster Spruch: Bohlen über Duygus Songwahl „All by myself“ aus „Bridget Jones“:

Bei dieser Nummer stand ich an einer Ampel und mich hatte gerade eine Frau verlassen (Alle so: „Ohhhhh“). Ich kann verstehen, dass ihr so reagiert, weil sich keiner vorstellen kann, dass mich eine Frau verlässt. Ich muss dazu sagen, ich war 13. Es war eine meiner ersten Freundinnen, die ich hatte.”

Hatte eine Strahlkraft wie eine Discokugel: Publikumsliebling Alphonso Williams.

Peinlichster Moment: Oliver Geissens dämlich-rassistischer Kommentar über Alphonso Williams’ Auftritt: „Du hast so viel Rhythmus im Blut, das liegt wahrscheinlich an der Hautfarbe.“ Fremdschämen pur.

Da ging die Taktik wohl nicht auf: Monique Simon hatte sich in ein Lack-und-Leder-Outfit gezwängt, das ihren halben Po entblößte, doch so ganz kaufte man ihr den Vamp nicht ab. Stattdessen zuppelte sie nach dem Auftritt an ihrem Lederbody herum – als ob sie an einer „Camel Toe“ litt. Zu verkrampft wirkte der Auftritt und weder sexy, noch lasziv. Leider, denn stimmlich hat Monique durchaus viel zu bieten.

Und der heimliche Gewinner der letzten Mottoshow, Alphonso Williams? Der brillierte diesmal mit „Disco Inferno“ aus Saturday Night Fever und war auf der Bühne eine echte Discokugel-Granate. Doch auch wenn er dieses Mal wieder den größten Jubel aus dem Publikum einheimste: Andere Kandidaten, allen voran der kleine Noah, haben ihm gesanglich einiges voraus. Es bleibt spannend!

Fotos: Screenshot RTL

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