Dürre: Französisches Dorf verbietet Trinken aus dem Wasserhahn

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Im südfranzösischen Dorf Villars-sur-Var dürfen die Einwohner nicht ihren Wasserhahn benutzen, wenn sie trinken oder kochen wollen. Der Grund: In der Gemeinde herrscht nach der letzten Hitzewelle akuter Wassermangel.

Concept de la canicule avec un thermomètre pris en gros plan pour montrer la hausse des températures suite au réchauffement climatique.
Auch Frankreich war in den vergangenen Tagen von einer außergewöhnlichen Hitzewelle erfasst worden. (Symbolbild: Getty Images)

Eine radikale Maßnahme hat die südfranzösische Gemeinde Villars-sur-Var ergriffen, um der anhaltenden Dürreperiode zu begegnen. Die Einwohner des nördlich von Nizza gelegenen Dorfs dürfen sich weder mit Trinkwasser die Zähne putzen.

Noch ist es ihnen erlaubt, den Wasserhahn für Trinken und Kochen zu benutzen. Zur Begründung teilte die Gemeinde laut "T-Online" mit: Aus der Quelle komme nicht genügend Wasser an, um das Dorf mit Wasser zu versorgen. Jeder der rund 760 Einwohner würde vorerst zwei Flaschen Trinkwasser pro Tag erhalten.

Auch Frankreich von Hitzewelle betroffen

Das Ende der Notlage scheint aber in Sicht. Nicht nur ist die historische Hitzewelle in Frankreich bereits abgeklungen. Hinzu kommt, dass der für Villars-sur-Var zuständige Wasserversorgungsbetrieb eine neue Entnahmestelle gefunden haben soll. Die Untersuchung der Wasserqualität dauere noch an.

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Wie andere Teile Europas war auch Frankreich in den vergangenen Tagen von einer außergewöhnlichen Hitzewelle erfasst worden. Mehrere Ortschaften verzeichneten neue Temperaturrekorde. Am heißesten war es in der Gemeinde Biarritz, wo mit 42,9 Grad der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnung gemessen wurde.

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