Düstere Aussichten für den deutschen Sommer: Kälteloch bleibt

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Während im Osten und Südwesten Europas Hitzewellen die Menschen ins Schwitzen bringen, bleibt bei uns in Deutschland das Wetter vergleichsweise kühl. Vor allem der Regen wird uns noch länger erhalten bleiben.

In Deutschland regnet es weiter. (Symbolbild: Getty)
In Deutschland regnet es weiter. (Symbolbild: Getty)

In Spanien werden am Wochenende 43 bis 48 Grad erwartet. Es könnte sogar ein neuer Hitzerekord für Europa aufgestellt werden. Und selbst nördlich vom Polarkreis werden Werte über 34 Grad gemessen. Doch bei uns bleibt es erst einmal vergleichsweise kalt.

Das Kälteloch bleibt den Deutschen erhalten 

Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, erklärt gegenüber dem Wetterprotal wetter.net: "Die Wetterlage bleibt in den nächsten Tagen überwiegend gleich. Deutschland sitzt in einer Art Kälteloch, zumindest wenn man sich mit dem Wetter drum herum vergleicht."

Allerdings scheinen wir hier die ganzen Unwetter abzubekommen. Nachdem in Bayern und Baden-Württemberg binnen 12 Stunden über 85 Liter Regen pro Quadratmeter fielen und es zu regionalen Überflutungen kam, soll es nächste Woche noch mehr Regen geben.

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Jung warnt für das Wochenende vor Unwettern mit Gewittern und Starkregen vor allem in der Mitte Deutschlands. Nächste Woche seien dann hauptsächlich der Süden und Osten des Landes betroffen und sollen viel Regen abbekommen.

Hoffnung für die zweite Monatshälfte 

Der Ausblick auf die kommenden Tage ist dementsprechend eher düster: Das Wetter bleibt durchwachsen, immer wieder sind Regen, Gewitter und Unwetter durch Starkregen möglich. Die Sonne lässt sich hin und wieder zwar auch blicken, aber meist im Mix mit Wolken und Schauern. Die Temperaturen schwanken zwischen 16 Grad am Freitag und einem Höchstwert von 33 Grad am Montag.

Aber Jung macht auch etwas Hoffnung für den Rest des Sommers. Das US-Wettermodell prognostiziert Temperaturen über 30 Grad für die zweite Monatshälfte. Und sollte der Juli werden wie der Vormonat könnte es durchaus wieder heiß werden. Denn, der Juni "war nass, aber zugleich auch der drittwärmste Sommer seit 1881", so Wetterexperte Jung.

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