Dutzende Tote bei Sprengstoffanschlag auf Busse mit Evakuierten

Bei einem Sprengstoffanschlag auf Busse mit umgesiedelten Schiiten aus zwei belagerten Orten sind bei Aleppo mindestens 22 Menschen getötet worden. Nach Angaben einer der Hisbollah nahestehenden militärischen Medieneinheit sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit seinem Fahrzeug neben den wartenden Bussen in die Luft.

Die Busse hatten am Freitag rund 5000 Menschen aus den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kafraja gebracht. Sie warteten in Raschidin, einem Vorort von Aleppo, darauf, die Front zu passieren und in die von Regierungstruppen gehaltene Stadt zu gelangen, weil es bei der Umsetzung des Austauschs zu Verzögerungen kam.

So sei den Menschen aus dem von regierungstreuen Kräften belagerten Sabadani nahe der Grenze zum Libanon bislang noch kein freies Geleit gewährt worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte .

Nach Angaben der Rebellen lag das zum Teil daran, dass weniger regierungstreue Kämpfer als vereinbart Fua und Kafraja verlassen hätten.

The scene of the massacre of dozens of Shi’a civilians at the hands of Western-backed terrorists in #Syria’s Aleppo. pic.twitter.com/6G5a1BX66S— Haidar Sumeri (@IraqiSecurity) April 15, 2017

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