Ecuador: Regierungskandidat erklärt sich zum Sieger – Opposition verlangt Nachzählung

In Ecuador hat sich der linke Politiker Lenín Moreno zum Sieger im 2. Wahlgang der Präsidentschaftswahl erklärt. Nach Auszählung fast aller Stimmen entfielen auf ihn 51,07 Prozent der Stimmen, während der konservative Kandidat Guillermo Lasso nach Angaben der Wahlkommission auf 48,93 Prozent kam.

Y ya lo ves y ya lo ves 4 años más el pueblo el el poder! GabrielaEsPais MashiRafael Lenin #LeninPresidenteDeTodos #Decisión2017EC pic.twitter.com/PtFLXwlttq— Wladimir Iza Escobar (WladimirIzaE) April 3, 2017

Der 64-jährige Moreno steht für eine Fortführung der sozialen Reformen seines Vorgängers Rafael Correa. Lasso versprach einen Politikwechsel. Auch er erklärte sich zum Sieger, nachdem eine der beiden Wahltagbefragungen ihn mit 53 zu 47 Prozent in Führung gesehen hatte. Lasso forderte eine erneute Auszählung.

Am Abend Ortszeit kam es vor dem Sitz der Wahlkomission zu Ausschreitungen.

#Decision2017EC: Manifestantes inician disturbios en las afueras del #CNE Quito. pic.twitter.com/OolH5hfjeS— Pichincha Universal (@pichinchauniver) April 3, 2017

Real #EleccionesEc2017 pic.twitter.com/ivBpw6Gz5h— Mari (@mjimenez_123) April 3, 2017

Die Wähler entscheiden nichts, die Auszähler entscheiden alles. Stalin

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