Effektiv heizen: Mit diesen Tipps sparen Sie viel Geld

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Der Winter nähert sich mit großen Schritten, während die Heizsaison bereits im Gange ist. Wir verraten, wie Sie optimal heizen und dadurch viel Geld sparen.

heating thermostat with money
Symbolbild: Getty Images

Der Winter steht vor der Tür. Mit den fallenden Temperaturen werden auch die Wohnungen und Häuser immer kälter. Heizen ist also wieder angesagt. Auch das will gelernt sein. Wer falsch heizt, zahlt drauf – zumal die Gas- und Ölpreise weiter steigen. Wir zeigen, wie Sie ihren Energieverbrauch optimieren und dadurch Heizkosten sparen.

Was ist die ideale Raumtemperatur?

Für richtiges Heizen ist es hilfreich, die optimalen Raumtemperaturen zu kennen. Im Wohnbereich sollte es etwa 20 Grad warm sein, rät das Umweltbundesamt. Im Schlafzimmer reichen 17 Grad und für die Küche empfiehlt das Amt 18 Grad. In weniger genutzten Räumen sind 16 Grad angemessen.

So stellen Sie die Temperatur ein

Die Skala des Thermostatventils reicht von 1 bis 5. Die ideale Temperatur erreichen Sie schon mit der dritten Stufe. Jede Stufe bedeutet laut Verbraucherzentrale ein Unterschied von etwa vier Grad. Folglich entspricht Stufe 1 einer Temperatur von 12 Grad, während mit der 5. Stufe etwa 28 Grad erreicht werden.

Heizen und Co.: Warum die Energiepreise gerade explodieren

Tipp: Zum Aufheizen eines Raums sollten Sie das Thermostatventil nicht auf die höchste Stufe stellen. Wählen Sie gleich die gewünschte Temperatur, die Sie mit der entsprechenden Stufe am Thermostatventil einstellen.

Halten Sie die Heizkörper frei

Die Heizkörper sollten nicht verdeckt sein, da sie die Wärme sonst nicht richtig an den Raum abgeben. Wenn ein Möbelstück davor steht, etwa ein Sofa, dann sollte der Abstand zur Heizung mindestens 30 Zentimetern betragen. Die Vorhänge sollten offen oder zumindest nicht bodenlang sein.

Tipp: Auch beim Heizen zählen die kleinen Dinge. Manchmal sind sie es buchstäblich, wie zum Beispiel Staubkörner und Fusel. Auch sie mindern die Leistung des Heizkörpers, den sie im Winter daher besonders sauber halten sollten.

Sparheizen

Warum heizen, wenn niemand zu Hause ist? Wenn Sie die Wohnung/das Haus verlassen, senken Sie vorher die Temperatur. Das Umweltbundesamt empfiehlt 18 Grad bei einer Abwesenheit von wenigen Stunden. Wenn Sie für mehrere Tage verreisen, stellen Sie die Temperatur auf 15 Grad. Bei längerer Abwesenheit darf es noch kälter sein.

Lüften Sie regelmäßig und richtig

Auch richtiges Lüften ist in der Heizsaison unerlässlich. In einem Vierpersonenhaushalt werden durch Atmen, Duschen, Kochen usw. täglich etwa zwölf Liter Flüssigkeit abgegeben. Die feuchte Luft muss durch frische ausgetauscht werden, sonst besteht Schimmelgefahr.

Ab Herbst wird wieder geheizt: Das solltest du beachten

Im Winter sollte der Luftaustausch durch mehrfaches Stoßlüften am Tag erfolgen. Der Grund: Anders als beim dauerhaften Fensterkippen werden Wände und andere Bauelemente nicht ausgekühlt, die Heizung muss also nur die neue, kalte Luft erwärmen.

Tipp: Schalten Sie während des Stoßlüftens die Heizkörper aus. Sonst entweicht die Wärme durch die offenen Fenster.

Weitere Tipps

Unnütz ist das Heizen auch, wenn Fenster und/oder die Außentür undicht sind. In dem Fall leisten Sie mit Schaum- oder Gummidichtungen Abhilfe. Die Fenster wollten Sie generell "verstärken", indem sie etwa die Rollläden schließen. Vermeiden sie auch, einen Raum von einem anderen Raum aus zu heizen. Durch das "Überschlagenlassen" wird nicht nur warme, sondern auch feuchte Luft vom beheizten in den nicht beheizten Raum übertragen.

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