Ehemalige Angestellte verklagt Robert De Niro

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Ehemalige Angestellte verklagt Robert De Niro

Schauspieler Robert De Niro ging gerichtlich gegen eine ehemalige Mitarbeiterin vor, die nun zum Gegenschlag ausholt: Sie verklagt den Hollywood-Star wegen sexueller Belästigung und Diskriminierung.

Im August zogen Robert De Niro und seine Firma "Canal Productions" gegen die ehemalige Mitarbeiterin Graham Chase Robinson vor Gericht. Der Vorwurf: Sie habe nicht nur während ihrer Arbeitszeit TV-Serien angeschaut, sondern innerhalb kürzester Zeit mehr als 20.000 US-Dollar in Restaurants und mehr als 30.000 US-Dollar für verschiedene Taxifahrten ausgegeben. Robinson wies alle Schuld von sich und holte nun zum Gegenschlag aus. Wie das US-Portal "Deadline" berichtet, klagt die ehemalige Angestellte ebenfalls - und ihre Anschuldigungen haben es in sich. Sie wirft dem Hollywood-Star vor, sie belästigt und diskriminiert zu haben.

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Viele Vorwürfe

"Robert De Niro ist jemand, der sich an alten Sitten festhält", heißt es in dem Anklageschreiben, das "Deadline" vorliegen soll. "Er akzeptiert nicht, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Ihm ist es egal, dass Geschlechter-Diskriminierung am Arbeitsplatz gegen das Gesetz verstößt und dass seine häufige Zusammenarbeit mit Harvey Weinstein deutlich darauf hinweist, dass er noch einiges lernen muss, bevor eine Gleichberechtigung in seiner Firma stattfinden wird."

Ganze 19 Seiten umfasst das Dokument, das am New Yorker Gericht eingereicht wurde und unter anderem auch Punkte wie Belästigung, Rufmord und Schadensersatz umfasst. Insgesamt fordert Robinson zwölf Millionen US-Dollar von dem Schauspieler, der das wohl kaum auf sich sitzen lassen wird. Wie De Niro nun wiederum dagegen vorgehen wird, bleibt abzuwarten.