EHF-Pokal: Füchse hoffen im Europacup auf den großen Wurf

Die Bundesliga-Lizenz haben die Füchse sicher. Nun soll der Sprung ins Final Four des EHF-Cups gelingen - an historischer Stätte.

Berlin.  Die gute Nachricht gab es noch rechtzeitig vor dem Abflug nach Ungarn. Im zwölften Jahr in Folge haben die Füchse die Lizenz für die nächste Saison ohne Auflagen erhalten. Und wie gern würden die Berliner in Zukunft auch noch ihren Briefkopf um einen Titel erweitern, mit dem des Champions im EHF-Cup. Dafür aber muss zunächst im Viertelfinale Tatabanya KC geschlagen werden. An diesem Sonnabend treten die Füchse zum Hinspiel in Ungarn an (15 Uhr, Livestream bei www.ehftv.com).

"Jeder von uns weiß, dass es ein entscheidendes Spiel wird. Unser großes Ziel ist das Final Four, deshalb sind wir hochmotiviert, gut vorbereitet und haben viele Infos über Tatabanya im Gepäck", sagte Trainer Velimir Petkovic, der auf Rechtsaußen Mattias Zachrisson (Mandelentzündung) und Rückraumspieler Drago Vukovic (Schulter-OP) verzichten muss.

Nur allzugern wäre Petkovic dem ungarischen Traditionsklub aus dem Weg gegangen. "Sie sind Dritter in der ungarischen Liga, haben ein gutes Team und ihre Stärken zuletzt auch gezeigt", erklärte Petkovic. In der Gruppenphase unterlag Tatabanya dem SC Magdeburg in beiden Partien nur knapp.

Drama um Deckarm in Tatabanya

Bekannt ist der Füchse-Gegner auch für den folgenschweren Sportunfall, der einst Joachim Deckarm zugestoßen ist. In einem Europacup-Spiel im März 1979 erlitt der Rückraumspieler nach einem Zusammenstoß mit einem Gegner bei einem harten Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, in dessen Folge er 131 Tage im Koma lag. Bis heute ist der Weltmeister von 1978...

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