Eigene Bezirksvertretung: Junge Porzer sollen sich in Politik einbringen

Die SPD-Fraktion möchte eine Jugend-Bezirksvertretungssitzung etablieren.

Wie kann man Jugendliche für Politik begeistern? Der Porzer SPD-Fraktion schwebt da schon etwas vor: Mit einem Antrag an die Bezirksvertretung versucht sie eine Jugend-Sitzung der selbigen ins Leben zu rufen. In Chorweiler existiert ein ähnliches Projekt schon seit einiger Zeit, eine Idee die auch in Porz umgesetzt werden soll.

„Es gibt nur wenige junge Menschen, die sich in der kommunalen Politik engagieren“, erklärt Simon Bujanowski, Fraktionsvorsitzender der SPD, die Bewegründe. Dadurch fehle zum einen der Nachwuchs, auf der anderen Seite seien Jugendliche aber auch nicht in der Politik repräsentiert, ihre Meinungen und Wünsche bleiben ungehört.

Sitzung soll einmal jährlich stattfinden

Um dies zu ändern soll künftig einmal pro Jahr eine Jugend-Bezirksvertretungssitzung stattfinden, bei der Jugendliche erleben können, wie kommunale Politik aussieht. Sie sollen auch die Gelegenheit haben, mit Politikern ins Gespräch zu kommen, um so die Hemmschwelle sich selbst zu engagieren zu überwinden.

Teilnehmen sollen Schüler der Mittel und Oberstufen, die sich in einem Politik- oder Sozialwissenschaftskurs mit dem Thema befassen. So sollen die Schüler in Absprache mit Fachlehrern eigene kommunalpolitische Anträge erarnbeiten und sie im Rahmen der Bürgersprechstunde einbringen. In einer anschließenden Diskussion erfahren die Schüler, welche Anträge realistisch sind und können diese in der Jugend-Sitzung zur Abstimmung geben.

Jugendliche sollen sich aktiv einbringen

„Wir wollen, dass die Schüler nicht nur als passive Zuschauer dabei sind, sondern sich auch aktiv einbringen“, sagt Bujanowski. Unterstützung erhält er dabei von Lutz Tempel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Schulpflegschaftsvorsitzender der Lise-Meitner-Gesamtschule Porz, und von Nils Beuthert, Mitglied der Schülervertretung der Gesamtschule und Vorsitzender der Porzer JuSos und von ist Katrin Bucher von der SPD, Bezirksvertretung Ehrenfeld.

„Sowohl die Lehrer, als auch Schüler unserer Schule würden gerne an solch einem Projekt teilnehmen“, berichtet Lutz Tempel.

Ob Jugendliche in Zukunft öfter in der Bezirksvertretung zu finden sein werden entscheidet sich am Dienstag, 28. März, in der nächsten Sitzung der Vertretung....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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