Ein Weihnachtsgeschenk, das rührender nicht sein könnte

Sophie Winter
Freie Autorin

Während die Geschäfte nach Weihnachten voll sind von Leuten, die unliebsame Geschenke umtauschen wollen, macht im Netz ein ganz besonderes Präsent die Runde. Und das ist tatsächlich wertvoller als alles, was man je mit Geld kaufen könnte.

Dieses Weihnachtsgeschenk bewegt das Netz (Bild: Facebook/Rachel Uretsky-Pratt)

Kurz vor Weihnachten hat die junge Mutter und Lehrerin Rachel Urtesky-Pratt ein Geschenk bekommen, das für sie viele Dinge wieder ins rechte Licht gerückt hat. Bei Facebook erklärt sie, wie es dazu kam: Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien sei es an ihrer Schule üblich, dass die Lehrer den Schülern eine Kleinigkeit mitbringen und teilweise auch von ihnen kleine Geschenke bekommen. Sie selbst hätte an diesem Tag u. a. Schokolade und kleine Briefchen bekommen, doch ein Geschenk übertraf die anderen bei Weitem: Eine kleine mit Marshmallows gefüllte Tüte.

Ein Mädchen hatte partout nichts, was sie hätte verschenken können

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Dazu muss man wissen, dass die Lehrerin an einer Schule arbeitet, an der es viele arme Kinder gibt. Für alle Kinder gibt es ein kostenloses oder zumindest vergünstigtes Mittagessen, das Frühstück ist für alle Kinder umsonst. Darunter war also ein Mädchen, das seiner Lehrerin unbedingt auch eine Freude zu Weihnachten machen wollte, aber nichts besaß, was sie ihr hätte schenken können. Bis sie ihr Frühstück an diesem Morgen bekam, ein Müsli.

Wenn das Mädchen Marsmallows liebte, müsste es die Lehrerin doch auch tun

Darin befanden sich als Highlight die kleinen Marshmallows, die das Mädchen herauspickte und sie in die Tüte packte, in der zuvor ihr Besteck gewesen war. Dadurch, dass sie selbst auf das verzichtete, was für ein Kind sicher das Beste an dem ganzen Müsli war, hatte sie ein Geschenk für ihre Lehrerin.

Rachel Urtesky-Pratt zog daraus folgenden Schluss: “Sei dankbar für das, was du hast und was andere dir geben. Es kommt aus tiefstem Herzen.“ Der rührende Post wurde über 125.000 Mal geteilt und mehr als 23.000 Mal kommentiert.

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Die meisten User lobten das kleine Mädchen dafür, dass es wirklich erfasst hat, um was es beim Fest der Liebe wirklich geht. Darunter waren aber auch viele User, die wissen wollten, wie sie die Schüler unterstützen können und boten finanzielle Hilfe an.

Die Reaktionen waren derart überwältigend, dass die Lehrerin schließlich ein Update postete, in dem sie sich für die vielen von Herzen kommenden Botschaften bedankte. Sie wies darauf hin, dass sie selbst keine Spenden annehmen könne. Gleichzeitig nannte sie aber die E-Mail-Adresse des Direktors für alle, die Geld an die Schule spenden wollten.

Sie wünschte allen, die ihren Beitrag gesehen haben, sich an die liebevolle Geste ihrer Schülerin zu erinnern und ihren Mitmenschen gegenüber selbst mit Güte und Liebe zu begegnen. Nicht nur zu Weihnachten, sondern zu allen Zeiten.

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