Einbruch in Berlin : Zweitgrößte Goldmünze der Welt geklaut: Polizei sucht Zeugen

Nach dem spektakulären Diebstahl auf der Museumsinsel im März hat die Polizei erneut die S-Bahngleise an der Stadtbahn untersucht.

Spektakulärer Einbruch in das Berliner Bode-Museum: In der Nacht zu Montag sind bislang unbekannte Täter in das Gebäude auf der Museumsinsel in Berlin-Mitte eingedrungen. Das bestätigte ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost. Der Einbruch ereignete sich demzufolge gegen 3.30 Uhr.

Der oder die Täter stahlen eine etwa 100 Kilogramm schwere Münze. Das besondere an dem Ausstellungsstück: Sie ist aus purem Gold und hat einen Durchmesser von etwa 53 Zentimeter. Der Wert wird mit etwa einer Million kanadischen Dollar beziffert (700.000 Euro). Nach dem aktuellen Goldpreis wäre eine Münze mit diesem Gewicht aus reinem Gold sogar etwa 3,74 Millionen Euro wert. Sie gilt als zweitgrößte Münze der Welt nach der australischen "Gold Kangaroo", die eine Tonne wiegt.

Der Einbruch ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 3.30 Uhr. Gegen 4 Uhr hatte ein Sicherheitsmitarbeiter des Museums die Polizei alarmiert, nachdem er den Einbruch entdeckt hatte.

Täter stiegen durch Fenster auf der Rückseite ein

Nach Information der Berliner Morgenpost sind die Täter durch ein Fenster an der Rückseite des rund 100 Jahre alten Gemäuers in das für seine Münzsammlung bekannte Museum eingestiegen. Dort grenzt das Haus an den Gleiskörper der Stadtbahn. Um an die Goldmünze zu gelangen, mussten sie das Schutzglas einer Vitrine zerschlagen. Danach sind die Diebe mit dem 100 Kilogramm schweren Stück über den gleichen Weg geflüchtet, auf dem sie gekommen waren. Bislang fehlt jede Spur von ihnen.

Die Ermittler der...

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