Eindringliche Warnung von Apple-Chef Cook: Trumps Politik spielt Samsung in die Hände

Shona Ghosh
Tim Cook Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat sich am Sonntag eigenen Angaben zufolge mit Apple-Chef Tim Cook getroffen, um über die Auswirkungen von US-Strafzöllen auf chinesische Importe und die südkoreanische Konkurrenz von Samsung zu sprechen. Trump zufolge habe Cook „gute Argumente gebracht“, dass Strafzölle Apple schaden könnten, da Samsung-Produkte nicht davon betroffen seien. Die Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden Dollar, darunter auch Unterhaltungselektronik, sollen in zwei Phasen am 1. September und 15. Dezember Inkrafttreten.

Die Abgaben werden sich vor allem auf Apples Laptops, iPhones, Airpods, die Apple Watch und den HomePod auswirken und könnten möglicherweise auch zu Preiserhöhungen führen. In diesem Fall wären Apple-Geräte deutlich teurer als Konkurrenzprodukte von Samsung.

Demgegenüber haben die USA und Südkorea im September 2018 einen Handelsvertrag abgeschlossen.

Trump: Cook hat überzeugendes Argument gebracht

„Ich glaube er hat ein überzeugendes Argument gebracht, ich denke darüber nach“, sagte Trump über Cook gegenüber Reportern auf einem Flughafen in New Jersey. Cook äußerte sich hingegen in der Öffentlichkeit nur wenig zu den Auswirkungen der Strafzölle auf Apple-Produkte. Im Juli sagte er gegenüber Investoren, er sei optimistisch, dass die USA und China den Handelskonflikt bald lösen würden.

„Ich kann nicht in die Zukunft blicken, bin aber optimistisch, dass die beiden Länder das Problem lösen können“, sagte Cook. „Wir hoffen, dass die Vernunft siegen wird.“

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