Eine Stunde weniger: Alle Infos zur Umstellung auf die Sommerzeit 2017

Die Zeitumstellung erfolgt am 26. März: Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. (Bild: action press)

Es sind vor allem zwei Dinge, die sich niemand so richtig merken kann, wenn es um die Zeitumstellung geht: Erstens, an welchem Tag umgestellt wird, und zweitens, ob eine Stunde vor oder zurück. Hier sind alle Informationen auf einen Blick.

Zwei Mal im Jahr müssen die Menschen in Deutschland an ihren Uhren drehen und zwar jeweils im Herbst und im Frühjahr. Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit und wieder zurück bereitet zwar niemandem wirklich Kopfzerbrechen, doch so richtig vertraut mit der Umstellung sind die meisten Menschen trotz jahrelanger Erfahrung nicht.

Wann wird umgestellt?

Die Zeit wird zwei Mal im Jahr umgestellt. Am letzten Sonntag im Oktober und am letzten Sonntag im März – und zwar immer nachts! Heißt: Die Umstellung auf die Sommerzeit 2017 erfolgt in der Nacht von Samstag, dem 25. März, auf Sonntag, dem 26. März. Die Uhren werden in dieser Nacht von 2:00 Uhr eine Stunde vor auf 3:00 Uhr gestellt. Die Frühjahrsumstellung ist somit die unangenehmere von den beiden jährlichen Zeitverschiebungen, da man mit einer Stunde weniger Schlaf auskommen muss.

Was muss ich bei der Zeitumstellung beachten?

Die Idee der Sommerzeit ist simpel, die Umsetzung erweist sich oft als kompliziert. (Bild: AP Images)

Die allermeisten digitalen Uhren stellen sich heutzutage von alleine um. Aber nur, wenn ihnen nicht nur die Uhrzeit, sondern auch das Datum bekannt ist. Wenn etwa Ihre Kaffeemaschine oder Ihr Herd über eine digitale Zeitanzeige verfügt, Sie aber kein Datum eingegeben haben (weil das bei Haushaltsgeräten oft nicht möglich ist), dann müssen Sie die Zeit manuell umstellen.

Dasselbe gilt natürlich für sämtliche analoge Uhren.

Computer, Receiver und andere Geräte, die mit dem Internet verbunden sind oder zu einem Smart-Home-System gehören, erledigen die Zeitumstellung von selbst.

Bei Mobiltelefonen ist, was die Uhrzeit betrifft, von Haus aus die Funktion „Automatisch einstellen“ aktiviert. Wenn Sie sich vergewissern wollen, ob dem auch so ist, müssen Sie in die Einstellungen und dort in „Datum und Uhrzeit“ gehen, um gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.

Warum stellen wir überhaupt die Zeit um?

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit stellen wir wieder auf die künstliche Zeit um. Die natürliche Zeit ist die Winterzeit, weswegen diese auch Standardzeit genannt wird. Eingeführt wurde die Zeitumstellung in Deutschland 1980. Die ursprüngliche Idee war die Überlegung, dass man dadurch Energie sparen könne. Wenn es im Sommer abends länger hell bleibt, würden die Menschen erst später das Licht einschalten. Durch die internationale Ölkrise im Jahr 1973 war man für Energiethemen weltweit sensibilisiert. Als erstes Land führte daraufhin Frankreich im Jahr 1976 die Sommerzeit ein, andere Länder folgten.

Was spricht heute noch dafür?

Ein großer Vorteil der Umstellung auf die Sommerzeit ist, dass man in den warmen Monaten nach der Arbeit mehr vom Tag hat. So kann man eine Stunde länger im Biergarten, im Park oder auf einer Wiese verbringen und noch ein wenig Tageslicht tanken.

Was spricht heute dagegen?

So richtig Energie sparen lässt sich durch die Zeitumstellung allerdings nicht. Laut Bundesumweltamt machen die Leute zwar abends später das Licht an, im Frühjahr und Herbst würden viele Menschen aber in den Morgenstunden mehr heizen. Der Der Einspareffekt hebt sich dadurch von selbst auf. Auch Mediziner beklagen, dass durch die Umstellung ein regelmäßiger Schlafrhythmus erheblich gestört wird.

Wird die Zeit in der ganzen Welt umgestellt?

Nein. Die Sommerzeit wird heute hauptsächlich noch in westlichen Ländern genutzt. Innerhalb der EU werden an diesem Wochenende in allen Zeitzonen die Uhren umstellen. Bis auf Island und Russland stellen auch alle anderen europäischen Länder die Zeit um. In den USA wurden die Uhren bereits am 12. März von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt.

Wie geht man am besten mit dem Mini-Jetlag um?

Am Morgen nach der Zeitumstellung sollte man sofort an die frische Luft. (Bild: action press)

Ärzte empfehlen, am Sonntagmorgen nach der Zeitumstellung so früh wie möglich an die frische Luft zu gehen und Tageslicht zu tanken. Man sollte am Sonntagabend zur gewohnten Zeit schlafen gehen, auch wenn man nicht keine Müdigkeit empfindet. Außerdem raten die Mediziner, am Abend nach der Zeitumstellung keine schweren Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

SEO-Wörter: Zeitumstellung, Sommerzeit, Winterzeit, Nacht, eine Stunde, vor, zurück, schlafen, ausschlafen, Samstag, Sonntag, Wochenende, Standardzeit, Zeitzonen

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen