Einigung in Washington auf Billionen-Hilfspaket gegen Corona-Krise

Das Kapitol in Washington, Sitz des US-Kongresses

In Washington haben sich der Senat und das Weiße Haus auf ein billionenschweres Nothilfepaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise geeinigt. "Endlich haben wir einen Deal", sagte der Republikaner-Chef im Senat, Mitch McConnell am Mittwoch. Die Republikaner und die oppositionellen Demokraten hatten tagelang über das Hilfspaket im Umfang von knapp zwei Billionen Dollar (rund 1,87 Billionen Euro) gestritten.

Die Demokraten bemängelten unzureichende Schutzmaßnahmen für Beschäftigte und eine fehlende Kontrolle darüber, wie Hilfen an in Not geratene Großkonzerne vergeben werden. Sie verlangen außerdem mehr Geld für Krankenhäuser, denen wegen der Pandemie eine dramatische Überlastung droht.

Mike Pence (r.) und Präsident Donald Trump (Photographer: Oliver Contreras/SIPA/Bloomberg)

Der Senat wird den Gesetzestext McConnell zufolge noch am Mittwoch verabschieden. Danach muss noch das Repräsentantenhaus zustimmen, bevor der Text von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden kann.

Das Coronavirus breitet sich auch in den USA rasant aus. Inzwischen wurden nach Angaben der Johns Hopkins University rund 54.000 Infektionen und mehr als 700 Todesfälle registriert.