Eins der Wahrzeichen der Bonner Republik planmäßig gesprengt

Das zu den Wahrzeichen der Bonner Republik zählende Bonn-Center ist Geschichte. Planmäßig wurde es am Sonntag gesprengt - an der Stelle soll ein Neubau entstehen

Das zu den Wahrzeichen der Bonner Republik zählende Bonn-Center ist nach monatelangen Vorarbeiten wie geplant am Sonntag gesprengt worden. Es sei alles ohne Probleme und wie vorgesehen abgelaufen, bestätigte die Polizei. Vom WDR ausgestrahlte Videos aus mehreren Perspektiven zeigten, wie das Gebäude binnen weniger Sekunden in sich zusammenfiel und am Ort des 60 Meter hohen Hochhauses eine große Staubwolke aufstieg.

Mit 18 Stockwerken war das 1969 auf dem Gelände eines ehemaligen Schrebergartens errichtete Gebäude am Rande des Regierungsviertels das damals zweithöchste Haus in der Bundeshauptstadt. Untergebracht waren in dem Gebäude mehrere Botschaften und zahlreiche Medien. Dazu kam auch ein Hotel und das Restaurant Ambassador, das von den Bundeskanzlern Willy Brandt, Helmut Schmidt (beide SPD) und Helmut Kohl (CDU) besucht wurde.

Auf der Fläche des gesprengten Hochhauses soll nun ein neues Stadtquartier mit Gewerbeflächen errichtet werden, das bis 2020 fertiggestellt werden soll. Dazu zählt auch ein Hochhaus, das mit bis zu hundert Metern deutlich höher als das Vorgängergebäude werden soll.

ran /eha

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