Einsamkeit, Gewalt, Sucht: So leiden Hamburger unter den Folgen des Lockdowns

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Der Lockdown wird verlängert – und immer wieder die gleichen Appelle: „Wir müssen noch ein bisschen durchhalten“. Doch was, wenn das einfach nicht mehr geht? Wenn der Druck, die Angst zu groß werden? Mit jedem Tag länger im Lockdown verschlechtert sich die psychische Gesundheit der Menschen. Gewalt nimmt zu, überstandene Süchte schleichen sich wieder in den Alltag, und Gespräche drehen sich um Einsamkeit und Resignation. So ist die Lage in Hamburg. „Einsam ist, wer sich auch so fühlt“, sagt Stefanie Janssen aus der offenen Seniorenarbeit der Diakonie Hamburg. Mit dem Alleinsein kämen viele Senioren recht gut klar – so lange das soziale Gefüge noch besteht. „Durch den Wegfall aktivierender sozialer Angebote können Depressivität, Immobilität und kognitive Einschränkungen zunehmen“, sagt Janssen. Hinzu kommt, dass Einsamkeit nachweislich die Entstehung von Demenz fördere. Gerade die hochbetagten Menschen bauen derzeit geistig stark ab. Hamburg: Die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo