Jenseits von Hollywood: Bei den Eisbären wird jetzt groß umgebaut

Die Eisbären trennen sich vorerst von den Spielern Gervais, Roach, Talbot und Machacek. Und vielleicht sogar von einer Spielidee.

Am Freitagvormittag meldete Bruno Gervais sich bei Stefan Ustorf. Mit der Frage, ob er etwas Eiszeit erhalten könne. Der Verteidiger möchte sich fit halten, an seiner Form arbeiten. Direkt nach der Saison, mit dem EHC Eisbären schied er in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ja gerade im Halbfinale gegen Titelverteidiger München aus. Gervais braucht jede Sekunde auf dem Eis, die er bekommen kann. Er will auf Top-Niveau sein, wenn er irgendwo die Chance erhält, sich vorzustellen.

Bei den Berlinern werden seine Dienste nicht mehr benötigt. "Wir haben die Entscheidungen getroffen, die Verträge von Alex Roach, Spencer Machacek, Bruno Gervais und Julian Talbot nicht zu verlängern", sagt Ustorf. Am Freitagmittag kamen er, Trainer Uwe Krupp und Geschäftsführer Peter John Lee noch einmal zusammen, um die Saison öffentlich ein wenig zu bilanzieren.

Mit Linglet, Aubry, Vehanen und Laurin Braun wird verhandelt

Es könnte sein, dass es nicht die einzigen Abgänge bleiben. "Es gibt laufende Verträge, die wir uns noch einmal genauer anschauen", so der Sportliche Leiter. Dabei geht es vor allem um die Angreifer Barry Tallackson und Kyle Wilson. Mit Torhüter Petri Vehanen sowie den Stürmern Laurin Braun und Marc-Louis Aubry werde verhandelt, man wolle sie ebenso wie Charles Linglet in Berlin behalten.

Gervais ahnte es, am vergangenen Sonntag beim Ausscheiden in München hatte er sich in der Fankurve der Eisbären emotional verabschiedet. "Ich mache diesen Job noch nicht so lange, aber das war eines m...

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