Eisbären nach Saisonaus: Klubchef Lee: "Wir müssen besser sein"

Die Eisbären wissen, was sie wollen. Dafür bedarf es allerdings der richtigen Entscheidungen bei der Planung der neuen Saison.

Berlin.  Daniel Fischbuch saß allein auf dem Bordstein, mit den Händen den Kopf abstützend. So sieht wohl Niedergeschlagenheit aus. Uwe Krupp tippte ein paar Meter weiter hektisch auf seinem Handy herum. Einige Nordamerikaner standen mit faden Gesichtern in einer kleinen Gruppe beisammen und redeten. Jeder ging im Schatten der Münchener Eishalle auf seine Weise mit dem Geschehenen um, mit der Gewissheit, dass diese Saison für den EHC Eisbären in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nun vorüber ist.

Enttäuschung war die alles beherrschende Emotion am Sonntagabend. "Wenn du ausscheidest, hast du nie dein Ziel erreicht", sagte Stefan Ustorf, der Sportliche Leiter, nach dem 1:2 n.V. im fünften Spiel und der entscheidenden vierten Niederlage im Halbfinale gegen Titelverteidiger Red Bull München. Ein bisschen Stolz mischte sich noch darunter. "Obwohl die Saison nicht gut gelaufen ist für uns, haben wir im Play-off gut gespielt", sagte Trainer Uwe Krupp. Alle waren noch im Play-off-Modus, darauf eingestellt, dass die Serie am Mittwoch weitergeht. Stattdessen sieht der Ablauf nun anders aus. "Wir werden in den nächsten zwei bis drei Tagen unsere Pläne machen, uns mit allen besprechen", so Ustorf. Es ist Zeit für die große Analyse beim EHC.

Jetzt müssen Antworten auf viele Fragen her

Zu überprüfen gibt es viel. Platz acht nach der Hauptrunde, Ausscheiden im Halbfinale. "Zwei Minuten nach dem Spiel sage ich nicht, dass wir alles ändern müssen", erzählt Geschäftsführer Peter John Lee. Dass sich etwas...

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