Duell gegen Mannheim: Die Eisbären und das verflixte siebte Spiel

Die Eisbären treten zum letzten Viertelfinalduell in Mannheim an. Bisher gewannen solche Entscheidungspartien meistens die Gästeteams.

Berlin.  Man hat sich inzwischen daran gewöhnt. Eisbären gegen Adler, Adler gegen Eisbären, Eisbären gegen Adler. Hin und her, sechs Mal, weil beide ihre Stärken in gleicher Weise ausspielen. Weil sich keiner vom anderen abheben kann, weil auf den Sieg immer die Niederlage folgt. Im Play-off der Deutschen Eishockey Liga (DEL) führt das zwangsläufig an den Punkt, an dem in Spiel sieben das Ende der Serie klar definiert ist. Wer es gewinnt, zieht in das Halbfinale ein. Wer es verliert, kann sich überlegen, wie er den Sommer verbringt. Genau an diesem Punkt befinden sich die Eisbären aus Berlin und die Adler aus Mannheim nun. Eine Partie noch, dann gehen die Kontrahenten wieder getrennte Wege.

Zweimal mehr als 100 Minuten

In Mannheim kommt es am Dienstag zum finalen Aufeinandertreffen (20 Uhr, Sport1). "Ich erwarte, dass es eng wird", sagt EHC-Trainer Uwe Krupp. Mit einem 4:3 nach Verlängerung erkämpfte sich seine Mannschaft den Ausgleich in der Serie zum 3:3 und das Recht auf dieses siebte Spiel. Zum zweiten Mal im Play-off standen die Berliner länger als 100 Minuten auf dem Eis und offenbarten bis zum Siegtreffer von Marcel Noebels nach 100:28 Minuten eine erstaunliche Kondition. Die Eisbären dominierten die Verlängerung, sie spielten ihren Vorteil aus. "Zu Hause zu sein, hat definitiv geholfen" sagt Stürmer Nicholas Petersen.

Die Heimstärke, der bislang entscheidende Faktor in allen zehn Saisonvergleichen mit den Adlern, konnte die Eisbären in diesem Viertelfinale nur bis zu diesem Punkt...

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