Die Eisbrecherinnen: Wie zwei Frauen Hamburgs älteste Werft auf Kurs bringen

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Das gibt es in ganz Europa kein zweites Mal: Eine Werft, die von einer Frau geführt wird. Bei Hamburgs ältester Traditionswerft Pella Sietas sind sogar gleich zwei Frauen am Ruder. Am Donnerstag haben Natallia Dean und Beate Debold ihr neustes Baby in die Wiege gelegt: ein Baby aus Stahl - den Eisbrecher 1320. Noch ist von dem Schiff, das einmal der modernste Eisbrecher Russlands sein wird, nicht viel zu sehen. In einer Halle der Pella Sietas Werft in Neuenfelde wird am Donnerstag die Kiellegung gefeiert. Natallia Dean legt eine Zwei-Euro-Münze auf einen Holzblock. Beate Debold eine russische Fünf-Rubel-Münze. Dann wird der an Seilen hängende Kiel auf die Münzen herabgelassen. So wie es seit hunderten von Jahren Tradition ist. Hamburg: Wie die marode Sietas Werft gerettet wurde Und doch ist diesmal etwas anders. Die deutsche Glücksbringer-Zeremonie wird um die russische ergänzt: In den Doppelboden des Kiels wird eine Messingplatte geschraubt. Die deutsch-russische Kooperation ist besiegelt. Ohne sie würde es die Sietas Werft nicht mehr geben. 2014 lag die 400 Jahre alte Hamburger Traditionswerft am Boden. Die Finanzkrise hatte ihr den Todesstoß versetzt. Fast alle Mitarbeiter waren entlassen worden. Da tauchte plötzlich Natallia Dean auf. Die gebürtige Belarussin...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo