Eishockey: Die Chance für die Eisbären ist gering, aber sie ist da

Schon zweimal gelang nach einem 1:3 in einer „Best of seven“-Serie noch das Wunder. Die Eisbären wollen nun den dritten Streich setzen.

Berlin.  Ein bisschen Trotz war auf den Rängen hier und da zu spüren. 14.200 Besucher waren in die ausverkaufte Arena gekommen, um die Eisbären zu sehen. Nach schwacher Hauptrunde nahm die Saison im Play-off einen unerwarteten Verlauf. Für manchen Grund genug, weiter an das Gute zu glauben. Doch vielen stand auch ein gewisser Realismus ins Gesicht geschrieben. Der da aussagte, dass die Berliner nach dem 1:3 und der dritten Niederlage in Folge sowie dem 1:3-Rückstand in der Halbfinalserie gegen Red Bull München nur unter sehr glücklichen Umständen ein weiteres Heimspiel in dieser Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben werden.

Nach den letzten Ergebnissen liegt das Aus in Spiel fünf am Sonntag wohl näher als die Rückkehr der Serie nach Berlin. Ein Tor gelang den Eisbären in jeder der drei Partien nur, sie schafften es nicht, genügend Druck aufzubauen, um auch einmal an Nachschüsse zu kommen. München hält die Berliner meist weit weg vom eigenen Tor und ist in der Lage, Fehler der Eisbären schnell und konsequent zu nutzen. "München war einfach die cleverere Mannschaft", fand Jonas Müller, der den EHC am Freitag in Führung gebracht hatte.

Hoffnung auf den zweiten Sieg

Dass die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp in zwei der jüngsten drei Partien dennoch nah dran war, nur knapp unterlag, spricht auch für die Berliner. "Ich fand es eigentlich gar nicht so verkehrt von uns", sagte Stürmer Florian Busch nach Spiel vier. Die Konsequenz daraus: "Wir müssen nicht viel anders machen." Sie dürfe...

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