Eishockey: Donnie und die starken Männer aus München

Ex-Eisbären-Trainer Don Jackson nutzt sein Umfeld perfekt. Das heißt nicht, dass er die Eisbären am Freitag unterschätzen wird.

Berlin.  Langsam besteigt Don Jackson den hohen Stuhl in einem Nebenraum der Münchener Olympia-Eishalle. Den Oberkörper leicht nach vorn gebeugt grüßt er im Publikum ein paar Bekannte aus Berliner Zeiten, jeden einzeln mit einem kleinen Kopfnicken. Fast wirkt er ein wenig unterwürfig. Dabei kommt in der Geste nur sein ganzes Wesen als zuvorkommender, als sehr höflicher Mensch zum Vorschein.

Schon mit solchen kleinen Dingen hebt sich Jackson ab. Er mutet nicht an wie ein Trainer, der sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) quasi selbst ein Denkmal gesetzt hat mit seinem Erfolg. Sein Auftreten strotzt nicht vor Selbstbewusstsein, sondern ist von Zurückhaltung geprägt. Wer ihm unbedarft begegnet, würde nicht erahnen, dass er sechs Meistertitel in der DEL feierte. Den siebten hat der 60-jährige US-Amerikaner gerade ins Visier genommen.

Unberührt von äußeren Faktoren

Jackson, den alle "Donnie" nennen, ist anders, er ist außergewöhnlich. Das wissen alle beim EHC Eisbären. Sechs Jahre betreute er die Berliner, gewann mit ihnen fünf Meisterschaften. Jetzt trifft er als Trainer von Red Bull München, dem Titelverteidiger, im Halbfinale auf den EHC. Mit ein bisschen Sentimentalität als Beigeschmack, aber doch immer zielorientiert. "Mit geht es nur darum, die Spieler gut vorzubereiten", sagt er. Äußere Faktoren beeindrucken Jackson nicht. Die Arbeit mit seiner Mannschaft lässt keinen Raum dafür.

Keiner scheint so gut zu wissen wie er, worauf es dabei ankommt. Für seine Ansprache, Jackson gilt als ...

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