Eisbären Berlin: Ramage und McKiernan – die neue Säulen der Eisbären-Abwehr

Berlin. Es brauchte Worte. Keine Weisheiten, aber eben doch ein paar kleine Hinweise. Einfacher spielen, mehr schießen. Was man so sagt, wenn es noch hakt. Die Trainer nahmen Ryan McKiernan zur Seite, rieten ihm, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und nun kann er wieder lächeln. „Ich fühle mich viel besser“, sagt der Verteidiger der Eisbären Berlin. Denn die Worte zeitigten eine unmittelbare Wirkung. In McKiernans Statistik steht nun endlich ein Treffer.

Auf den Schultern des US-Amerikaners liegt jetzt eine Last weniger. Er hatte dieses Tor herbeigesehnt, das am Sonntag gegen Straubing fiel (5:2), es fast erzwingen wollen. Schließlich wechselte er als Abwehrspieler mit starkem Vorwärtsdrang nach Berlin zum Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga (DEL). „Ich wollte am Anfang schnell ankommen und habe deshalb etwas zu viel gemacht“, so der 30-Jährige. Mit weniger erreichte er nun mehr, er kann seiner Rolle besser gerecht werden.

Ramage mit der meisten Eiszeit im Team

McKiernan ist einer von zwei neuen Profis in der Abwehr der Eisbären. John Ramage ist der andere, ein Kanadier, 28 Jahre alt und erstmals in Europa. Sein Selbstverständnis ist ein anderes als beim Kollegen, der sich durchaus auch über die offensive Leistung definiert. Ramage tut das nicht. „Ich schaue immer zuerst auf mein defensives Spiel“, sagt er. Dass er noch nicht getroffen hat in den ersten acht Partien, ist für ihn daher auch keine große Last.

Was beide eint, ist ihr Status im Spiel der Berliner. Ramage und M...

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