Eishockey: Eisbär Olver und der Kampf gegen den Brustkrebs

Eisbären-Profi Mark Olver mit seiner Frau Leslie.

Berlin.  Leslie Trembath war 28, als ihr Vierbeiner ihr das Leben rettete. Die Frau von Eisbären-Mittelstürmer Mark Olver tobte gerade mit ihrem Hund Luna herum, als sie den Knoten in ihrer Brust bemerkte. Als sie zum Arzt ging, war sie zunächst noch optimistisch, weil es in ihrer Familie bislang keinen Fall von Krebs gegeben hatte. Doch die Diagnose war eindeutig: Trembath hatte dreifach negativen Brustkrebs, eine besonders aggressive Form dieser tückischen Krankheit. "In dem Moment dachte ich, mein Leben wäre vorbei", sagt sie.

Anderthalb Jahre ist das jetzt her, doch Mark Olver erinnert sich an diesen Tag, als wäre es gestern gewesen. Auch deshalb ist die Partie der Eisbären am Sonntag gegen den EHC Red Bull München (17 Uhr, Mercedes-Benz Arena) für ihn kein Spiel wie jedes andere. Es ist der sogenannte "Pink in the Rink"-Tag: Die Berliner werden gegen den deutschen Meister komplett in Pink antreten – als Zeichen der Solidarität im Kampf gegen den Brustkrebs und andere Krebsarten. Die Besucher in der Arena können Geld spenden, zudem gehen von jedem verkauften Ticket drei Euro an eine von vier Berliner Krebsinitiativen.

Heiratsantrag direkt nach der Diagnose

Wenn Mark Olver am Sonntag die pinke Spielkleidung anzieht, dann werden die Bilder in seinem Kopf wieder da sein. Wie seine Frau den Anruf bekam, dass es tatsächlich Krebs war und sie erst einmal zusammenbrach. Wie sie zunächst befürchteten, dass sich auch woanders im Körper schon Metastasen gebildet hatten. Und wie erleichtert sie...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen