Eishockey: Die Eisbären sind noch im Rennen

In der dritten Overtime erzwingen die Berliner ein „Endspiel“ um den Halbfinal-Einzug gegen die Adler Mannheim. Das entscheidende Tor markiert Marcel Noebels.

Berlin.  Das Angebot des Tages hatte etwas Endgültiges. Ein Liter Bier für sechs Euro. In den Kneipen der Stadt finden sich solch günstige Offerten heutzutage eher selten. Bei großen Publikumsveranstaltungen schon gar nicht. Alles muss raus am Play-off-Sonntag, so der Eindruck, könnte ja der letzte sein. Das letzte Spiel überhaupt, vielleicht das letzte Heimspiel des EHC Eisbären in dieser Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Es wurde das längste Spiel, das die Eisbären je in Berlin austrugen. Vor zwei Wochen hatten sie in Straubing im Pre-Play-off gerade einen Rekord aufgestellt und mit 103:17 Minuten die bislang längste Partie der Klubgeschichte absolviert - und gewonnen. Diesmal, im Viertelfinale gegen die Adler Mannheim, dauerte das Spiel vor 14.008 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena 100:28 Minuten, gewonnen haben es die Eisbären auch. Marcel Noebels lenkte den Puck in Überzahl zu Beginn der dritten Verlängerung zum 4:3 (3:0, 0:2, 0:1, 0:0, 0:0, 1:0) ins Netz. Damit erreichten die Berliner das siebte und letzte Spiel der "Best of seven"-Serie, das am Dienstag in Mannheim stattfindet (20 Uhr, Sport1 und Telekom.Eishockey).

Wenigstens sind die Getränke preiswert

Ein etwas sonderbarer Nachmittag war das, einer mit einer speziellen Dramaturgie, die reichlich Nervenkitzel beinhaltete. "Alle Leute auf den Tribünen sind auf ihre Kosten gekommen", sagte EHC-Trainer Uwe Krupp. Die Idee mit dem Getränke-Sonderangebot erwies sich definitiv als Volltreffer, so wurde der lange Eishockey-...

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