Eishockey: Eisbären-Spätkäufe lassen EHC vom Play-off-Coup träumen

Als Charles Linglet und Louis-Marc Aubry verpflichtet wurden, galten sie als Lückenfüller. Mittlerweile sind sie echte Leistungsträger geworden.

Berlin.  Für die Eisbären wird es jetzt ganz eng. Sportlich läuft es, nach dem 6:1-Erfolg gegen die Adler Mannheim ist die "Best of Seven"-Viertelfinalserie vor dem fünften Spiel am Freitag in Mannheim ausgeglichen. Allerdings gehen im Fanshop der Mercedes-Benz Arena langsam die Fanartikel zur Neige, erste Produkte der Play-off-Kollektion sind bereits ausverkauft. Bis Sonntag (14 Uhr), wenn die Berliner zum sechsten Spiel erneut zu Hause antreten, bleibt den Verantwortlichen also nicht mehr viel Zeit, um die Bestände aufzufüllen. Schließlich haben die letzten Auftritte gezeigt, dass die Saison dann immer noch nicht vorbei sein muss.

Dabei waren die Eisbären vor ein paar Wochen fast schon abgeschrieben. Als sich die Berliner mit Ach und Krach in die Qualifikationsrunde schleppten, da glaubten wohl nur noch die kühnsten Optimisten an einen längeren Verbleib im Play-off. Nun fegten sie den Hauptrundenzweiten vom Eis – das 6:1 gegen die Adler war der höchste Play-off-Sieg seit acht Jahren, seit dem 7:2 gegen Hamburg in der Saison 2008/09. "Es scheint, als ob wir alle gerade zur rechten Zeit in Bestform sind", meinte Stürmer Charles Linglet.

Am Beispiel des Kanadiers und seines Landsmanns Louis-Marc Aubry zeigt sich, wie sehr man mit vorschnellen Urteilen daneben liegen kann. Als die beiden Anfang Februar, als die Eisbären wegen zahlreicher Verletzungen kaum noch drei gesunde Reihen aufbieten konnten, zum Team stießen, war die Skepsis groß. Von einigen Beobachtern wurden sie als Versager abg...

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