Eishockey: Eisbären mit starken Nerven und viel Kraft in den Beinen

Die Berliner entpuppen sich im Play-off als die Könige der Verlängerung. Am Sonntag steht Spiel zwei des Halbfinales gegen München an.

Berlin.  Wenn einer viel herumkommt, dann kennt er viele Geschichten. Uwe Krupps Karriere als Spieler etwa war reich an Höhepunkten, sie war lang und intensiv. In der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL begegneten ihm zum Beispiel mal die wahren Könige der Verlängerung. Mit den New York Islanders traf er im Halbfinale auf die Montreal Canadiens. Die Kanadier gewannen letztlich den Stanley Cup, 20 Spiele absolvierten sie auf dem Weg dorthin im Play-off, dabei gewannen sie zehn Verlängerungen hintereinander.

Auch jetzt erlebt Krupp wieder eine Mannschaft, die erst richtig Spaß hat, wenn die 60 Minuten der regulären Spielzeit vorüber sind. Er trainiert dieses Team. Von zehn Spielen des EHC Eisbären im Play-off gingen fünf länger als normal. Vier sogar viel länger – und diese vier gewannen die Berliner allesamt. Mit dem jüngsten 3:2 zum Halbfinal-Auftakt setzte sich der EHC sogar dreimal in Folge spät durch. Zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison gelangen drei Siege in Serie. "Es gibt kein Geheimnis, wir denken einfach nicht drüber nach, spielen unser Spiel und werden dafür belohnt", sagt André Rankel, der in München in der 85. Minute zum Sieg traf.

Mit Mut und Konzentration

Krupp findet diese engen Resultate normal: "Die Ausgeglichenheit der Liga zeigt sich auch im Play-off." Wenn es mal wieder länger dauert, besticht seine Mannschaft mit Nervenstärke, Mut und jeder Menge Konzentration. "Wir versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Trotzdem kommt auch der Gegner in der Overtime zu Chancen....

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