Eishockey: Die Eisbären und ihr Wiedersehen mit Ex-Coach Don Jackson

Wer hat die besseren Karten im ersten Play-off-Duell: die Eisbären oder ihr früherer Meistertrainer Don Jackson? Eine Glaubensfrage.

Berlin.  Es gibt Fragen, die können nicht eindeutig beantwortet werden. Beatles oder Rolling Stones zum Beispiel – an der Frage nach der besseren Band scheiden sich die Geister. Auch im Eishockey konnte die Debatte darüber, ob es besser ist, ausgeruht in eine Play-off-Serie zu starten oder mit dem Schwung der vorherigen Spiele, bislang nicht eindeutig geklärt werden. Jeder glaubt nur das, woran er glauben mag.

Beim EHC Red Bull München ist sich Trainer Don Jackson vor der am Freitag (19.30 Uhr, Livestream bei Telekom-Eishockey) beginnenden Halbfinalserie gegen die Eisbären sicher: "Die Pause hat uns gut getan." Der Titelverteidiger hatte Bremerhaven im Viertelfinale mit 4:0 Siegen geschlagen – das letzte Spiel liegt deshalb bereits neun Tage zurück.

Die Berliner dagegen lieferten sich mit Mannheim einen harten Kampf über sieben Spiele, drei davon mit Verlängerung. Das hat Kraft gekostet, doch aus Sicht von Eisbären-Verteidiger Frank Hördler muss es kein Nachteil sein. Im Gegenteil, "das wird uns helfen auch jetzt gut ins Halbfinale zu starten", so Hördler. "Wir stehen voll im Saft. München braucht dagegen vielleicht ein bisschen, ehe sie voll da sind."

Alle vier Saisonspiele verloren die Berliner trotz Führung

Es ist das erste Mal, dass sich beide Teams im Play-off begegnen. Zum Auftakt müssen die Berliner auf Louis-Marc Aubry verzichten, dafür steht also wieder Barry Tallackson im Kader. Nach längerer Zeit auf der Tribüne hatte er sich am Dienstag mit einem wichtigen Treffer zurückgemeld...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen