Eishockey: Ein Fehler von Roach bringt die Eisbären in Not

Ärgerlich: Ein Fehler des jungen Verteidigers bringt Berlin auf die Verliererstraße. Mannheim kann Sonntag ins Halbfinale einziehen.

Bis das Publikum in Mannheim richtig in Fahrt geriet, dauerte es diesmal einige Zeit. Lange herrschte verdächtige Ruhe, so als ob sich mancher an bittere Erfahrungen mit dem EHC Eisbären erinnerte. Das Spiel blieb eng, der Vorteil dabei schien auf Seiten der Berliner zu sein. Doch die Profis der Eisbären behielten ihre Nerven diesmal nicht, ein später Fehler gab der Partie die Richtung, die das heimische Publikum erwartet hatte. Mit 1:3 (0:0. 0:0, 1:3) unterlagen die Eisbären im fünften Spiel der Viertelfinalserie gegen die Adler Mannheim.

Damit geht das Duell zwischen den beiden Rivalen in die entscheidende Phase. Mit 2:3 Siegen liegen die Eisbären nun zurück, am Sonntag in Spiel sechs in Berlin (14 Uhr, Mercedes-Benz Arena) haben die Adler erstmals die Gelegenheit, in das Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einzuziehen .

Eröffnungsdrittel erstmals ohne Tore in der Serie

Beide Teams entschieden sich diesmal für einen verhaltenen Start. Torszenen ergaben sich lange Zeit nur spärlich. Ein phasenweiser Druck entstand erst, als die erste Strafzeit der Berliner zu einem Überzahlspiel der Adler führte. So eine Gelegenheit hatten die Eisbären kurz darauf auch, doch mit den bekannten Schwächen erbrachte das keinen Vorteil in einem diesmal weniger physisch, dafür mehr läuferisch geprägtem Spiel. Beide Mannschaften setzten im ersten Durchgang mehr auf Sicherheit, was in einer für ein Play-off-Spiel sehr nüchternen Darbietung mündete – und in das erste torlose Eröffnungsdrittel ...

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