Eishockey: Das Gesetz der Serie muss noch einmal greifen

Die Stärke im eigenen Haus bestimmt das Viertelfinale zwischen den Eisbären und Mannheim. Nun steht das wichtigste Heimspiel der Saison an.

Berlin.  Die Bahn ist nicht das bevorzugte Fortbewegungsmittel des EHC Eisbären, meist nutzen die Berliner das Flugzeug für ihre langen Reisen durch die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Am Sonnabendmorgen in Mannheim aber stieg die Mannschaft in den Zug, im Gesicht einen Ausdruck von etwas, das sich als Zufriedenheit interpretieren ließe. Das jedoch mehr eine Gewissheit war, nicht des Bahnfahrens wegen, sondern des schönen Gefühls, nach Hause zu fahren. In den sicheren Hafen der Heimat.

Genau als in dieser Form angelegt präsentiert sich das Viertelfinalduell zwischen den Eisbären und den Adler Mannheim bisher. Fünf Spiele sind absolviert in der "Best of seven"-Serie, fünfmal setzte sich das Heimteam durch. Der Faktor der vertrauten Umgebung genoss in keiner der drei parallelen Serien eine solche Bedeutung. Die noch dazu verstärkt wird durch die Tatsache, dass auch die vier Hauptrundenpartien zwischen beiden Teams jeweils von der Heimmannschaft gewonnen wurden.

Ein neues Element kommt hinzu

Im sechsten Spiel der Serie kommt am Sonntag allerdings ein neues Element für den Gastgeber hinzu. Das Wissen, dass das Ende der Heimstärke das Ende der Saison wäre. Die Eisbären liegen 2:3 zurück nach dem 1:3 in Mannheim am Freitag. "Die Anspannung wird bei jedem schon ein bisschen steigen", sagt Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann vor der Partie in der Mercedes-Benz Arena (14 Uhr).

Ansonsten soll aber alles ziemlich normal bleiben. "Man bereitet sich genauso darauf vor wie auf jedes andere Spiel", so Baxm...

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