Eishockey-WM 2027: DEB-Bewerbung offiziell eingereicht

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat wie geplant die Bewerbungsunterlagen für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2027 eingereicht. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, seien zum 10. Januar "alle Informationen und Dokumente hinsichtlich der geforderten technischen und infrastrukturellen Anforderungen" beim Weltverband IIHF in Zürich eingegangen.

Dabei ging es u.a. um die Austragungsorte, die IIHF fordert zwei Arenen, in denen das Turnier gespielt werden kann. Der DEB stellte mit den Hallen  in Köln, Düsseldorf, Mannheim und München vier mögliche Spielstätten zur Auswahl. Die Entscheidung über die Spielstätten werde "bis zur Vergabe beim IIHF-Kongress im Mai abgeschlossen" sein, so der DEB. Ob, wie zunächst geplant, ein Fußballstadion für das Eröffnungsspiel genannt wurde, gab der DEB nicht bekannt.

Die Unterlagen würden nun durch den Weltverband geprüft, eine Präsentation des DEB in Zürich soll "im Laufe des ersten Quartals 2023" erfolgen. Neben Deutschland, das zum neunten Mal eine WM ausrichten würde, hat sich erwartungsgemäß auch Kasachstan als Gastgeber beworben. Norwegen, dass ebenfalls als Interessent galt, hat seine Bewerbung offiziell zurückgezogen.