Eiszeit im Rathaus - Bierpreis sorgt für Koalitionskrach: OB stoppt Gespräche

Felix Müller

Dieter Reiter hat die nächstenTreffen abgesagt. Josef Schmid reagiert irritiert. Im Rathaus herrscht Eiszeit.

München - Dieter Reiter weiß, wie es ist, überraschend in einer Rede abgekanzelt zu werden. Mai 2014, Deutsches Theater, rote Sessel, Scheinwerfer. Ministerpräsident Seehofer ist zum Abschied von Alt-OB Ude gekommen, Vize-Kanzler Gabriel – und natürlich der neue OB, Dieter Reiter.

Er sitzt in der ersten Reihe. Ude kritisiert ihn scharf für seine Koalitionsgespräche – und nennt nicht mal Reiters Namen. Ein Affront. Und das Ende einer politischen Freundschaft. Freunde waren Reiter und CSU-Bürgermeister Josef Schmid ohnehin nicht. Doch was Reiter sich am Mittwochabend leistet, ist ebenfalls ein Affront.

Mal krank, dann wieder nicht

Reiter ist dieser Tage eigentlich krank, ans Bett gefesselt, wie es heißt. Doch er ist in den vollgestopften Saal des Augustinerkellers gekommen, wo die Schausteller-Stiftung feiert. In seinem Grußwort greift er Schmid und dessen Wiesn-Reformpläne an, ohne dessen Namen zu nennen. Bisher hat er geschwiegen.
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