Elbphilharmonie: „In einem Jahr ist der Hype vorbei“

Intendant Lieben-Seutter spricht über den Rummel um den Klassiktempel.

Sie sorgte für Skandale, für Rekorde, für Begeisterung und Frust, hat Hamburg auf die Weltkarte der Klassik gepackt: Heute vor 100  Tagen wurde die Elbphilharmonie eröffnet. Intendant Christoph Lieben-Seutter (52) zieht Bilanz.

MOPO: Das Eröffnungskonzert ist 100 Tage her – zwischenzeitlich sah es aber nicht so aus, als würde in der Elbphilharmonie überhaupt mal jemand auftreten. Hatten Sie  mal die Befürchtung, Sie könnten der Intendant einer Bauruine bleiben?

Christoph Lieben-Seutter: Ich habe immer daran geglaubt, dass die Elbphilharmonie irgendwann einmal fertig wird. Aber ich war mir nicht immer sicher, ob ich dann noch dabei sein würde (lacht).

Viele Besucher kommen offenbar wegen der Architektur, verlassen das Konzert schon nach der Pause. Gibt Ihnen das zu denken?

Nein. Das ist eine einmalige Chance, dass so viele Menschen jetzt zu klassischer Musik finden, weil das Gebäude attraktiv und berühmt ist. Dass man nicht alle erreicht, ist klar und auch verständlich. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die meisten begeistert aus dem Saal gehen. Und es liegt ein bisschen in der Natur des Saales, dass man sofort sieht, wenn auch nur zwei Leute den Raum verlassen.

Am Eröffnungsprogramm...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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