Elektromusiker Jean-Michel Jarre hat Berührungsängste gegenüber den USA verloren

Jean-Michel Jarre

Der französische Elektromusiker Jean-Michel Jarre hatte wegen seines schwierigen Verhältnisses zu seinem Vater lange Zeit Berührungsängste gegenüber den USA - nun geht der 68-Jährige aber in den Vereinigten Staaten auf Tournee. "Ich habe eine schwierige Beziehung zu meinem Vater", sagte Jarre am Mittwoch (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP.

Da sein Vater 60 Jahre lang in den USA gelebt habe, seien für ihn Reisen dorthin "schwierig" gewesen. Er habe "immer gedacht, dass es das Territorium von meinem Vater ist", erzählte Jarre. Mit dem Tod seines Vaters im Jahr 2009 habe sich das Thema aber erledigt. Jarres Vater Maurice Jarre war Filmkomponist in Hollywood. Von Jarres Mutter hatte er sich getrennt, als Jean-Michel noch ein Kind war.

Bislang hat Jean-Michel Jarre erst ein Konzert in den USA gegeben: 1986 trat er bei einer Show in Houston zur Feier des Nasa-Raumfahrtprogramms auf. Am Samstag will der international erfolgreiche Musiker in der Radio City Music Hall in New York auftreten.

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