Elon Musk wird 50: Ein Milliardär, der zu den Sternen will

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Elon Musk hat das geschafft, wovon viele andere träumen: Der Unternehmer ist einer der reichsten Menschen der Welt. Als einer der Mitväter des heute beliebten Online-Bezahldienstes PayPal wurde er berühmt und als Leiter des Elektroautobauers Tesla sowie mit der Gründung des Raumfahrtunternehmens SpaceX zum Star. Dabei hält Musk, der am 28. Juni seinen 50. Geburtstag feiert, gar nicht so viel von materiellem Besitz, wie man annehmen könnte.

Nahaufnahme Gesicht von Elon Musk
Elon Musk wird am heutigen Montag 50 Jahre alt. (Bild: Kathy Hutchins/Shutterstock.com)

Wenn er nicht gerade Memes postet, teilt der Unternehmer besonders via Twitter oftmals überraschende Neuigkeiten mit der Welt. Im Mai 2020 kündigte er dort an, "fast alle physikalischen Besitztümer" verkaufen - darunter auch das Haus von Hollywood-Legende Gene Wilder (1933-2016) - und künftig nicht einmal mehr ein Haus besitzen zu wollen. Diesem persönlichen Ziel ist Musk seitdem nähergekommen: Am 14. Juni erklärte er, sich dazu entschieden zu haben, auch sein "letztes verbleibendes Haus zu verkaufen". Es gebe nur eine Bedingung: Da es sich um einen "besonderen Ort" handle, solle dort künftig eine große Familie leben.

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Er hatte fast nichts

Musk wurde am 28. Juni 1971 in Südafrika geboren und wuchs in Pretoria auf. Seine Eltern Errol Musk und Maye Musk (73) ließen sich scheiden, als er noch jung war. Dies führte auch dazu, dass der junge Elon, der später nach Nordamerika auswanderte, genauso wie sein jüngerer Bruder Kimbal (48) und seine Schwester Tosca (46), früh lernen musste, Verantwortung zu übernehmen. "Als die Kinder aufgewachsen sind, haben sie gelernt, selbstständig zu sein. Ich habe ihnen gesagt: So lange ihr etwas Gutes macht, lohnt es sich auch, es zu verfolgen", erklärte ihre Mutter Maye 2018 in einem Beitrag für "Moneyish". Darum habe sie damals auch in Zip2, das erste Unternehmen ihrer Söhne investiert, das diese zusammen mit dem 2012 verstorbenen Greg Kouri 1995 gründeten.

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2018 erinnerte sich Musk - wieder einmal auf Twitter - an seine bescheidenen Anfänge. "Mit 17 Jahren, 2.000 US-Dollar, einem Rucksack und einem Koffer voller Bücher bin ich in Nordamerika angekommen", erklärte der Unternehmer. Seine College-Ausbildung musste Musk selbst finanzieren, er häufte dafür eigenen Angaben zufolge zunächst rund 100.000 US-Dollar an Schulden an. In Zip2 investierte er etwa 2.000 Dollar, sein Bruder Kimbal steuerte knapp 5.000 Dollar bei und von Kouri kamen 8.000 Dollar. Später investierte auch Musks Vater. 

Kimbal erklärte Ende 2019, dass er und sein Bruder damals im Büro schliefen, um sich das Geld für eine Wohnung zu sparen. Geduscht hätten sie bei der Young Men's Christian Association (YMCA), die in Deutschland vor allem aus dem Song "Y.M.C.A." der Village People bekannt ist. Medienberichten zufolge kaufte die Techfirma Compaq Zip2 später für mehr als 300 Millionen US-Dollar. Musk soll davon etwa 22 Million Dollar erhalten haben - die Grundlage für seinen heutigen Reichtum. Laut einer Liste des Wirtschaftsmagazins "Forbes" besitzt Musk derzeit ein geschätztes Vermögen von etwa 170 Milliarden US-Dollar.

Der große Traum vom Mars

Was Musk anpackt, wird seit vielen Jahren zu Gold. In Sachen Beziehung sieht dies jedoch etwas anders aus. Der 50-Jährige war bereits mehrfach verheiratet - von 2000 bis 2008 mit der Schriftstellerin Justine Musk (48), dann zwischen 2010 und 2012 sowie von 2013 bis 2016 mit der Schauspielerin Talulah Riley (35). Später wurde er an der Seite von Johnny Depps (58) Ex-Frau Amber Heard (35) gesehen, bevor er 2018 mit der Sängerin Grimes (33) zusammenkam. Gemeinsam mit Justine Musk hat der Unternehmer fünf Söhne. Das erstgeborene Kind der beiden starb im Säuglingsalter. Ein weiterer Sohn stammt aus der Beziehung mit Grimes. Der Kleine, der den äußerst außergewöhnlichen Namen X Æ A-Xii trägt, kam im Mai 2020 zur Welt.

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Mit SpaceX möchte Elon Musk die Menschheit zu den Sternen bringen - oder besser gesagt, auf den Mars. Schon seit Jahren spricht er über sein Vorhaben. Es gehe ihm nicht darum, dass jeder auf einen anderen Planeten ziehen solle, aber darum, eine "multiplanetarische" Spezies zu werden, erklärte er 2016. Eine Kolonie mit einer Million Bewohner auf dem Mars in den nächsten 100 Jahren - oder sogar noch früher? Warum nicht? Die Zukunft gabele sich und für Musk gebe es zwei Möglichkeiten, erklärte er "National Geopgraphic": Entweder werde die Menschheit eine Raumfahrer-Spezies, die auf mehreren Planeten lebt, oder man werde auf einem Planeten feststecken und dort einem großen Massensterben erliegen.

Auf der Website von SpaceX wird Musk darum auch so zitiert: "Sie wollen am Morgen aufwachen und denken, dass die Zukunft großartig wird - und das ist es, worum es bei einer Raumfahrer-Zivilisation geht. Es geht darum, an die Zukunft zu glauben und zu denken, dass die Zukunft besser als die Vergangenheit wird. Und ich kann mir nichts Aufregenderes vorstellen, als da rauszugehen und unter den Sternen zu sein."

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