Eltern von vor zehn Jahren verschwundener Maddie McCann geben Hoffnung nicht auf

Die Eltern der vor zehn Jahren an der portugiesischen Algarve-Küste verschwundenen Maddie McCann geben die Hoffnung nicht auf, ihr Kind eines Tages zu finden

Die Eltern der vor zehn Jahren an der portugiesischen Algarve-Küste verschwundenen Maddie McCann geben die Hoffnung nicht auf, ihr Kind eines Tages wiederzusehen. "Es geht vielleicht nicht so schnell wie wir wollen, aber es gibt echte Fortschritte, die uns ermutigen sollten, und wir müssen einfach weitermachen - was auch immer es kostet, wie lange es auch dauert", sagte Kate McCann in einem am Sonntag ausgestrahlten BBC-Interview.

"Meine Hoffnung, dass Madeleine irgendwo da draußen ist, ist nicht geringer als vor fast zehn Jahren", sagte die Mutter. Am kommenden Mittwoch jährt sich das Verschwinden der kleinen Madeleine McCann zum zehnten Mal. Das Kind war kurz vor seinem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung seiner Eltern in Praia da Luz an der Algarve-Küste verschwunden, während seine Eltern in einem nahe gelegenen Restaurant zu Abend aßen. Von dem Mädchen fehlt seither jede Spur.

Die Polizei vermutet eine Entführung, schließt aber auch andere Möglichkeiten nicht aus. Die portugiesische Polizei stellte die Ermittlungen nach 14 Monaten ein, nahm sie fünf Jahre später jedoch wieder auf. Die britische Polizei eröffnete 2011 eigene Ermittlungen, die jedoch inzwischen zurückgefahren wurden.

Auf Facebook schrieb Kate McCann zum Jahrestag von Maddies Verschwinden: "Die meisten Tage sind wie alle anderen - einfach ein neuer Tag. 3. Mai 2017 - ein neuer Tag. Aber zehn Jahre: eine schreckliche Wegmarke für die Zeit, gestohlene Zeit."

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